4. Netzwerkkonferenz „Gesund älter werden im Kreis Neuwied“ stand im Zeichen der Auswirkungen des Klimawandels
Sommermonate künftig wie am Mittelmeer?
Kreis Neuwied. Im Kreis Neuwied lässt es sich gut leben und gesund älter werden. Damit dies so bleibt, veranstaltet die Koordinierungsstelle Gesundheitsförderung und Prävention des Gesundheitsamtes regelmäßige Netzwerkkonferenzen unter dem Titel „Gesund älter werden im Kreis Neuwied“.
Zum vierten Austausch dieser Art trafen sich dementsprechend ehrenamtliche und hauptamtliche Akteure der Seniorenarbeit kürzlich in Kurtscheid. Nach der Begrüßung durch den leitenden staatlichen Beamten Martin Jung und da Team der Koordinierungsstelle stand neben Projekten aus den Bereichen Ernährung, Bewegung und sozialer Teilhabe vor allem das Thema „Klimawandel und seine gesundheitlichen Auswirkungen“ im Blickpunkt des Treffens.
Dass die Folgen des Klimawandels gerade auch im Kreis Neuwied zu spüren sind, liegt insbesondere an den erhöhten Temperaturen im Vergleich zum Durchschnitt von Rheinland-Pfalz. Diese Temperaturveränderungen können sich besonders im höheren Alter und bei chronischen Erkrankungen auf die Gesundheit der Bürger auswirken.
Klimawandelanpassungsmanagerin Angelina Zahn von der Stabsstelle Energie, Klima Umwelt der Kreisverwaltung gab in ihrem Vortrag mit regionalen Daten grundlegende Informationen zum Klimawandel im Kreis. Die Prognosen gehen demnach dahin, dass künftige Sommermonate in den heimischen Gefilden zwischen Rhein, Wied und Westerwald ein ähnliches Klima wie es bisher nur aus dem Mittelmeerraum bekannt ist, aufweisen.
Daher ging die Klimawandelanpassungsmanagerin auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitzeperioden wie beispielsweise eine geringere Leistungsfähigkeit, Kreislaufprobleme, Schlafprobleme aufgrund der Zunahme „tropischer Nächte“ oder eine UV bedingte Zunahme von Hautkrebs ein.
Zudem tragen längere Blütezeiten zu verlängerten Phasen von Pollenallergien bei. Auch die Verbreitung von bisher unbekannten Infektionskrankheiten durch neu eingewanderte Überträgerinsekten oder Mücken wird begünstigt.
„Es ist wichtig, sich dieser Risiken bewusst zu sein und entsprechende Maßnahmen zur Anpassung und Gesundheitsvorsorge zu ergreifen“, erklärt Angelina Zahn, die dazu einfache und leicht verständliche Möglichkeiten für jeden Bürger aufzeigte. Diese Informationen sind auch in dem für den Kreis Neuwied neu erstellten „Hitzeknigge“ zu finden, der jüngst erschienen ist.
„Wir legen bei uns im Kreis großen Wert auf Prävention durch Information und Aufklärung. Dem Netzwerk, der Koordinierungsstelle Gesundheitsförderung und der Stabsstelle Klima und Umwelt bin ich dankbar, dass mit den regelmäßigen Treffen und dem Hitzeknigge eine ganz konkrete Umsetzung erfolgt“, zollte Landrat Achim Hallerbach den Projektverantwortlichen seinen Respekt.
Wer Interesse am Netzwerk „Gesund älter werden im Kreis Neuwied“ hat, erhält Informationen bei der Koordinierungsstelle Gesundheitsförderung, Rita Hoffmann-Roth 02631-803 718 oder Melanie Böhm, 02631- 803 198, gesundheitsfoerderung@kreis-neuwied.de. Eine Mitarbeit dort ist jederzeit möglich.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Neuwied
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