Allgemeine Berichte | 07.05.2018

Bezirksjungschützentag Mittelrhein-Untermosel

Sozialadler brachte 235,33 Euro für das ambulante Kinder- und Jugendhospizes

Bezirksbambini-, Schüler- und Prinzenschießen in Weißenthurm

Die erfolgreichen Schützen beim Bezirksjungschützentag. privat

Weißenthurm. Zum Bezirksjungschützentag mit dem Bezirksprinzenschießen des Bezirksverbandes Mittelrhein-Untermosel in Weißenthurm begrüßten die stellvertretenden Bezirksjungschützenmeister Dirk Mehlem und Karl Keierleber (Kettig) zahlreiche Bambini-, Schüler- und Jungschützen mit ihren Betreuern auf dem Thurer Schützenplatz. Leider konnte der Bezirksjungschützenmeister Jürgen Sass (Mülheim) an diesem Tag krankheitsbedingt nicht anwesend sein, sodass der Bundesmeister Achim Berens (Vallendar) durch das umfangreiche Rahmenprogramm führte und einige Ehrengäste begrüßen konnte. So kamen der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Weißenthurm Thomas Przybylla und der Stadbürgermeister von Weißenthurm Gerd Heim gerne der Einladung nach und konnten sich vor Ort von der Jugendarbeit erkundigen. Ebenso der Vorsitzende des Kreisjugendrings Mayen-Koblenz Thomas Christ.

Geschossen wurde in der Disziplin Schüler (zwölf bis 16 Jahre) und Jugend (16 bis 24 Jahre) jeweils auf eine spezielle Wettkampfscheibe für das Prinzenschießen. Bereits zum dritten Mal starteten die ganz Kleinen (sechs bis zwölf Jahre), die Bambinis, und schossen mit einem Laserlichtpunktgewehr um die Würde des Bezirksbambiniprinzen.

In den Teamdisziplinen galt es unter anderem den Wanderteller Freihand, Jugend-Kleinkaliber und Schüler-Luftgewehr auszuschießen. Auch die Bambinis konnten ihre Treffsicherheit im Mannschaftsschießen unter Beweis stellen. Neben diesen Mannschaftswettbewerben gab es zusätzliche Schießen auf einen Sozialadler (zugunsten des ambulanten Kinder- und Jugendhospizes in Koblenz), einen Freiadler, bei dem jeder anwesende Jungschütze gesetzt war, auf einen Pokaladler, das Teilerschießen und das Schießen um den BdSJ-Cup-Wanderpokal. Zusätzlich war das Wissen wieder in einem Preisrätsel gefordert. Die Jungschützenmeister schossen um den Jungschützenmeister-Wanderpokal. Mit einem interessanten Spieleangebot haben die Weißenthurmer Jungschützen unter anderem für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt.

Beim Wandertellerschießen Freihand gewann die Mannschaft aus Rübenach (130 Ringe) vor Niederwerth (117 Ringe), St. Sebastian (103 Ringe) und Weißenthurm (94 Ringe).

Den BdSJ-Cup-Wanderpokal, gestiftet von Landrat Dr. Alexander Saftig, sicherte sich David Gottlob vor Mark Hoffmann und Maria Keßelheim, sowie Nicolas Ruthard, Oliver Keßelheim, Ruben Schäfer, Leonie Schwidden und Patrice Loyo.

Mit einem Teiler von 18 wurde Nico Hilden Erster beim Teilerschießen vor Mark Hoffmann (Teiler 34), Ruben Schäfer (Teiler 35), Finn Ackemann (Teiler 37) und David Bäder (Teiler 49).

Das Preisrätsel gewann Jakob Dietrich und den Jungschützenmeisterwanderpokal konnte Dirk Mehlem sich sichern.

Das Jugendteam aus Niederwerth errang den Ersten Platz beim Kleinkaliberschießen vor St. Sebastian/Rübenach, Rübenach und Weißenthurm.

Tagesbester wurde David Gottlob aus Rübenach nach Stechen.

Bei der Schülermannschaft hatten die Rübenacher die Nase vorn, vor Weißenthurm 1, Weißenthurm 2, St. Sebastian/Bassenheim und Niederwerth.

Tagesbester wurde Ruben Schäfer aus Rübenach.

Den Bambiniwanderpokal konnte sich die Mannschaft aus Niederwert 1 sichern, vor den Mannschaften aus St. Sebastian/Bassenheim, Niederwerth 2, Weißenthurm und Niederwerth 3.

Tagesbeste wurde Emely Herzog aus Niederwerth.

Den Erlös des ausgeschossenen Sozialadlers und der spontan durchgeführten Hutsammlung in Höhe von 235,33 Euro wird zu Gunsten des ambulanten Kinder- und Jugendhospizes in Koblenz gespendet werden.

Das Kinder- und Jugendhospiz trägt und finanziert sich ausschließlich über Spenden und unterstützt Familien, in denen ein Kind aufgrund einer Erkrankung eine begrenzte Lebenszeit hat.

Weiterhin wurde an diesem Nachmittag eine Altkleidersammlung zu Gunsten für die Malteser Palliativstationen, welche durch den Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften angeboten wird, durchgeführt.

Bambiniprinz des Bezirksverbandes Mittelrhein-Untermosel wurde Patrice Schütz aus Metternich und bekommt, da er leider nicht mehr bei der Siegerehrung vor Ort sein konnte, den Bezirksbambiniorden und die Bambiniprinzenkette zu einem späteren Zeitpunkt verliehen.

Neuer Bezirksschülerprinz wurde Colin Höflie aus St. Sebastian mit vor David Bäder aus Weißenthurm.

Neuer Bezirksprinz wurde Mark Hoffmann aus Rübenach vor Natascha Wilbert aus Mülheim.

Die jeweils beiden Erstplatzierten Schüler- und Jugendprinzen dürfen am 27. Mai in Mayen-Kürrenberg um die Würde des Diözesanschüler- und Jungschützenprinzen der Diözese Trier schießen. Jeder anwesende Bambinischütze hat ebenfalls die Möglichkeit, an diesem Tag, Diözesanbambiniprinz zu werden. Rübenach wird zudem die Ehre zuteil, die Jungschützenstandarte des Bezirksverbandes bei allen Umzügen zu repräsentieren.

Die erfolgreichen Schützen beim Bezirksjungschützentag. Foto: privat

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