Allgemeine Berichte | 30.09.2021

Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e. V.

Sozialberatung jetzt auch in Ransbach-Baumbach

Ehrenamtliche unterstützen ab Oktober regelmäßig auch Hilfesuchende in der Töpferstadt

Sie sind künftig auch für Hilfesuchende in Ransbach-Baumbach da (von rechts): Die ehrenamtlichen „Caritas-Sozialberater“ Wiegand Otterbach, Olaf Eklund, Guntram Portugall, Elke Eklund sowie Pastoralreferentin Sonja Perk. Foto: privat

Ransbach-Baumbach. Seit fast zwei Jahren gibt es in Höhr-Grenzhausen die Caritas-Sozialberatung. Bei dem vom Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn und der Pfarrei St. Peter und Paul im Kannenbäckerland initiierten Projekt unterstützen Ehrenamtliche Menschen mit den unterschiedlichsten sozialen Belangen und Nöten. Nun wird das Angebot auch auf Ransbach-Baumbach ausgeweitet.

Einst als Pilotprojekt gestartet, hat sich das Angebot in Höhr-Grenzhausen mittlerweile längst etabliert und wird rege genutzt. Nun sollen auch Hilfesuchende in der benachbarten Töpferstadt davon profitieren. Los geht es bereits ab 7. Oktober. Wie schon in der Kannenbäckerstadt bieten dabei Wiegand Otterbach, Guntram Portugall sowie Olaf und Elke Eklund in Ransbach-Baumbach zweimal pro Monat ihre Unterstützung vor Ort an. „Das Angebot richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Konfession oder Herkunft –, die nicht wissen, wo sie Hilfe finden können“, erklärt Rainer Lehmler, Referent für Gemeindecaritas beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn. Unter anderem zeigen die ehrenamtlichen „Sozialberater“ Hilfsmöglichkeiten auf („Wo stelle ich Anträge?“ oder „Welche Beratungsstellen gibt es?“, etc.), unterstützen bei der Antragstellung oder vermitteln an Beratungsdienste weiter. „Vielen hilft es aber auch schon, wenn man einfach nur zuhört, um etwas Ordnung in ihre Probleme zu bringen“, berichtet Guntram Portugall aus der Praxis. Wie seine drei Mitstreiter, war er zuvor in der Flüchtlingshilfe tätig und bringt sein Wissen und seine Erfahrung nun im Rahmen der Sozialberatung mit ein. Auf die Aufgaben wurde das Ehrenamts-Quartett zuvor mit entsprechenden Schulungen und Exkursionen bei der Caritas vorbereitet.

„Aktuell bieten wir die Beratungen natürlich unter Berücksichtigung sämtlicher Hygienebestimmungen und Abstandsregelungen an. Außerdem benötigt man eine Voranmeldung per Telefon oder E-Mail“, erklärt Pastoralreferentin Sonja Perk, die das Projekt vonseiten der Pfarrei organisatorisch begleitet. Während die Caritas-Sozialberatung in Höhr-Grenzhausen jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 10.30 bis 12 Uhr im katholischen Pfarrzentrum angeboten wird, steht sie ab Oktober in Ransbach-Baumbach jeden 1. und 4. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 auf dem Programm. Dank der Unterstützung durch die Verbandsgemeindeverwaltung, findet die Beratung im Rathaus, Rheinstraße 50, statt.

Die erforderliche Anmeldung zur Caritas-Sozialberatung in Höhr-Grenzhausen wie auch in Ransbach-Baumbach ist möglich beim Zentralen Pfarrbüro St. Peter und Paul im Kannenbäckerland unter Telefon 02624/94342-0 oder per E-Mail an info@kath-kirche-kannenbaeckerland.de. Weitere Infos gibt es außerdem auch bei Rainer Lehmler vom Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn (Telefon: 02602/1606-69; E-Mail: rainer.lehmler@cv-ww-rl.de).

Sie sind künftig auch für Hilfesuchende in Ransbach-Baumbach da (von rechts): Die ehrenamtlichen „Caritas-Sozialberater“ Wiegand Otterbach, Olaf Eklund, Guntram Portugall, Elke Eklund sowie Pastoralreferentin Sonja Perk. Foto: privat

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