VG-Versorgungsaktion für „Tafel“- Kunden startet erfolgreich
Soziales Engagement bei Initiative „Bürger für Bürger“ gefragt
Cochem. Es ist dem derzeitigen Corona-Shutdown geschuldet, dass die „Die Tafel“ am Standort Cochem ihre Arbeit zur Unterstützung Hilfsbedürftiger mit Nahrungsmitteln vorerst einstellen musste. Doch mit dieser Situation konnte und wollte sich Verbandsbürgermeister Wolfgang Lambertz nicht zufriedengeben, blieb die Situation der Bedürftigen doch auch während der aktuellen Pandemie nach wie vor die gleiche. So rief Lambertz vonseiten seiner Behörde nicht nur die Initiative „Bürger für Bürger“ als soziale Mitmach-Aktion innerhalb der VG Cochem ins Leben, sondern sorgte auch für eine weiterführende Versorgung der Tafelkunden. Während man mit der Aktion „Bürger für Bürger“ an die Solidarität freiwilliger Ehrenamtlicher zur aktiven Hilfe appelliert, die Herausforderungen der Corona-Pandemie mit diversen Hilfs- und Unterstützungseinsätzen innerhalb der Ortsgemeinden, der unmittelbaren Nachbarschaft, im Krankenhaus oder im Seniorenheim zu meistern und da wo es nötig ist einfach mitzumachen, hat der Verbandsbürgermeister auch eine Alternativlösung für die Ausgabe von Lebensmitteln gefunden. Hatte man zunächst einen Fahrdienst zur Verteilung Letztgenannter eingerichtet, so ist man mittlerweile dazu übergegangen, die gespendeten Lebensmittel im städtischen Feuerwehrhaus zu lagern, wo sie vor Ort einmal wöchentlich (nach vorheriger Terminabsprache) von den berechtigten Empfängern abgeholt werden können. Um die Lebensmittelversorgung für die Bedürftigen weiterhin aufrecht erhalten zu können, hat sich Lambertz persönlich ans Telefon gehängt, um regionale Lebensmittelbetriebe um hilfreiche Unterstützung in Form von entsprechenden Spenden zu bitten. „Die Sache nimmt langsam Gestalt an, und wir sind mit dem bisherigen Anlauf der Versorgung zufrieden“, berichtet Lambertz auf Anfrage und fährt fort: „Trotzdem benötigen wir weiterhin hilfreiche Unterstützung von Unternehmen und gerne auch Privatleuten, um die Bedürftigen auch künftig mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen!“ Die Leitung der Versorgungsaktion hat der Bürgermeister zwischenzeitlich an Katharina Burg (VG-Beauftragte für Jugend und Senioren) übertragen, die die Entgegennahme von Sach- und Geldspenden regelt, sowie die Ausgabe der Lebensmittel koordiniert. Dabei hilfreich zur Hand gingen ihr bis dato einige Azubis der Verbandsgemeindeverwaltung, wobei Frau Burg auch gerne auf die Manpower privater Helfer zum Lagern, Packen und Verteilen zurückgreifen würde. „Wer kann und Zeit dafür hat ist dafür herzlich willkommen“, lässt sie diesbezüglich vernehmen. „Allerdings können wir bei uns nur Grundnahrungsmittel und wegen fehlender Kühlgeräte keine Frischeprodukte als Spende entgegennehmen - gleichwohl werden alle Lebensmittel in Dosen und Gläsern gerne genommen“, sagt die Koordinatorin. Ansonsten legt man laut ihrer Aussage Wert auf verpacktes Brot, Reis, Mehl, Nudeln, Öl, Margarine, Müsli, Milch, Tee, Kaffee und Säfte. „Aktuell versorgen wir rund 130 Erwachsene und Kinder aus 80 Haushalten, wobei sich die Anzahl in naher Zukunft wohl noch deutlich erhöhen wird“, berichtet Katharina Burg. Einen besonderes Dankeschön im Namen der Bedürftigen richtet sie in Sachen Unterstützung spontan an den Geflügelhof Schmitz aus Faid, sowie den REWE- Markt in Cochem, die laut ihren Aussagen für eine beispielhafte und andauernde Versorgung mit kostenlosen Lebensmittelspenden geradestehen. Diesbezüglich hoffen Lambertz und Burg noch auf weitere Unterstützer, die ebenfalls den bedürftigen Menschen helfen wollen. Wer sich mit einer Sach- oder Geldspende einbringen möchte, kann dies bei Katharina Burg in der VG-Verwaltung Cochem gerne tun. Kontakt: Tel. 02671-608-265 oder über E-Mail: corona@vgcochem.de.
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Die vorgegebenen Hygienevorschriften werden auch bei der Ausgabe der Lebensmittel selbstverständlich eingehalten.
Katharina Burg, VG-Beauftragte für Jugend und Senioren, hat die Koordination der VG-Versorgungsaktion übernommen.
Die berechtigten/gelisteten Empfänger können nach Terminabsprache einmal wöchentlich die Nahrungsmittel abholen.
