Allgemeine Berichte | 26.04.2024

RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz

Spannende Angebote beim Girls´Day

Schülerinnen beim Ultraschall. Quelle: Hochschule Koblenz

Remagen.32 Schülerinnen aus 15 Schulen sind der Einladung des Ada-Lovelace-Projekts (ALP) gefolgt und besuchten am Girls´Day den RheinAhrCampus Remagen, um in spannenden Workshops und Schnuppervorlesungen die MINT-Studien- und Berufswelt kennen zu lernen, Campusluft zu schnuppern und mit Studentinnen, Professor:innen sowie Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Prof. Dr. Martina Brück und Christiana Hoerster machte den Teilnehmerinnen in ihrer Begrüßung Mut, sich ihrer Fähigkeiten bewusst zu werden und abseits der bestehenden Rollenklischees und Stereotypen Berufsfelder und Studiengänge anzuschauen, die junge Frauen eher seltener wählen.

Das Praktische kam beim Girls´Day am Campus nicht zu kurz. In einem interaktiven Workshop gingen die Schülerinnen mit Prof. Dr. Michael Kinder, Katharina Maria Günther und Sarah Wunder (Mentorinnen des ALP) der Frage nach, ob sich Statistiker:innen im Glücksspiel besser schlagen und im Vorteil sind. Darüber hinaus luden Knobelspiele und diverse Experimente die Mädchen ein, sich mit einer der ältesten Wissenschaften auseinander zu setzen und Mathematik spielerisch auszuprobieren und begreifbar zu machen. Katharina Maria, früher selbst als Schülerin beim Girls‘Day am RheinAhrCampus Remagen, studiert heute dort Biomathematik und begleitete als Ada-Lovelace-Mentorinnen die Teilnehmerinnen. Sie war beeindruckt von den Schülerinnen: „Ich habe mich gewundert, wie schnell die Mädchen bei den Mathespielen den Dreh raushatten und die Lösungen fanden“.

Das Thema KI ist in den Mathematik-Studiengängen in Remagen schon lange ein fester Bestandteil. Alina Burgert, die am Remagener Campus zurzeit an ihrer Promotion im Bereich Künstliche Intelligenz arbeitet, stellte den interessierten Teilnehmerinnen vor, wie KI zur Erkennung von Erkrankungen durch medizinische Bilder eingesetzt werden kann. KI kann z.B. einen entscheidenden Beitrag leisten, die Risiken des Wundliegens bei bettlägerigen Patient:innen frühzeitig zu erkennen und damit schwerere Schäden zu vermeiden. Vesna Prokic, Professorin im Studiengang Medizintechnik und Applied Physics gab den Schülerinnen einen spannenden Einblick in die Medizinphysik und sprach über verschiedene Anwendungen wie zum Beispiel der Strahlentherapie, der Nuklearmedizin und der Computertomographie . Medizinphysiker:innen arbeiten mit Ärzt:innen zusammen, bedienen u.a. medizinischen Geräte, erstellen Pläne und begleiten die Patient:innen auf dem Weg der Heilung.

Dr. Daniel Friemert, Masterstudent David Schnur und Team hatten in den Biomechaniklaboren Spannendes vorbereitet und boten den Schülerinnen Adrenalinkicks bei der Nutzung der VR(Virtual Reality)- und AR(Augnmented Reality)-Technik. Darüber hinaus schauten sich die Schülerinnen Fußfehlstellungen mit einer Druckmessplatte an und untersuchten ihr Gangverhalten sowie die Kraftverteilung auf den Fußsohlen.

Prof. Dr. Sönke Carstens-Behrens öffnete sein Ultraschallabor und lud die Schülerinnen zum Experimentieren ein.

Weitere Angebote gab es von Adriana Bethke und Migena Doku im Bereich Coden. Die Gruppe programmierte unter Anleitung der ALP-Mentorinnen den Calliope mini und verwandelten ihn anschließend in einen fahrtüchtigen Roboter.

Mir hat der Girls´Day in Remagen sehr gut gefallen“, so Jasmin Al Haj vom Are-Gymnasium, Grafschaft. „Die Workshops und sonstigen Angebote entsprachen genau meinen Interessen, alle Fragen wurden gut beantwortet. Ich fand es sehr schön, dass uns weibliche Studentinnen der MINT-Fächer begleitet haben. So sieht man, dass es auch Frauen in diesen Bereichen gibt.“

Zum Abschluss des Girls´Days am RheinAhrCampus Remagen berichteten die Mentorinnen über ihre Studiengänge, wie sie selbst zu ihrem MINT-Studium gekommen sind und welche beruflichen Möglichkeiten es damit gibt.

Das rheinland-pfälzische Ada-Lovelace-Projekt am RheinAhrCampus in Remagen unterstützt seit langem die bundesweite Girls´Day-Initiative, setzt damit ein Zeichen gegen den Einfluss von Geschlechterstereotypen und erweitert das Berufs- und Studienwahlspektrum der Mädchen. Die Studentinnen der Mathematik und Technik sind dort als Mentorinnen engagiert, informieren die Schülerinnen über Studienmöglichkeiten und bieten nicht nur am Girls´Day, sondern das ganze Jahr über praxisorientierte Workshops und AGs in den MINT-Fächern an. Das Ada-Lovelace-Projekt wird durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration und das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit sowie dem Europäischen Sozialfonds Plus gefördert.

Pressemitteilung der

Hochschule Koblenz

Schülerinnen beim Ultraschall. Quelle: Hochschule Koblenz

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