4. Großes kreisweites Kinder- und Familienfest erfreute sich großer Beliebtheit
Spannende Attraktionen und Spaß – nicht nur für die Kleinen
Freizeitanlage am Quendelberg bot optimale Kulisse für Spiel, Spaß und Kreativität
Montabaur. Der Quendelberg verwandelte sich am letzten Sonntag in eine riesige Familienspielwiese. Überall auf der Anlage saßen Kinder und ihre Eltern auf den Bänken am Wegrand, auf Picknickdecken oder im grünen Gras. Wohin man auch sah, konnte man eifrige und motivierte Kinder sehen, die einfach nur nach Lust und Laune spielten und ihr Kindsein richtig ausleben konnten. Alle waren entspannt und konnten diesen tollen, abwechslungsreichen Familiennachmittag in aller Ruhe und vollen Zügen genießen. Kein Stress, keine Hektik, keine Gezicke oder Gemaule. Die Kids standen im Vordergrund und waren glücklich über das, was ihnen dort auf dem Kreisfamilienfest geboten wurde.
Wäller spielten, was das Zeug hielt
Eine überdimensionale Spielwiese, auf der für alle Fähigkeiten und Neigungen etwas dabei war und einfach mega viel ausprobiert werden konnte. Es war ein richtig cooler und gechillter Familiennachmittag.
Die Wäller spielten also, was das Zeug hielt. Dabei hatte sich die Kreisjugendpflege in Kooperation mit allen Jugendpflegen der Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises und unter
Schirmherrschaft von Landrat Achim Schwickert einiges an Angeboten und Attraktionen für Groß und Klein einfallen lassen, um den Gästen einen tollen Nachmittag zu bieten.
Gleich bei Betreten der Anlage konnte man auf einem Flohmarkt von Kinderbüchern, Bildern, Gesellschaftsspielen und Puzzeln bis hin zu Kinderkleidung, Kinderwagen und Fahrrädern sowie allerei nützlichen und Spaß bringenden Gegenständen alles ergattern, was das Herz begehrte. So manches Teil wechselte hier an diesem wunderschönen Nachmittag seinen Besitzer.
Kreativität war gefragt
Besonderer Andrang herrschte an dem Stand, an dem sich die Kinder ihr eigenes T-Shirt designen konnten. Doch das war noch lange nicht alles, was an kreativen Aktionen angeboten wurde. Eine rund zehn Meter lange aufgespannte Leinwand wartete darauf, dass die kleinen Künstler sie unter fachkundiger Anleitung und natürlich mit einer Atemschutzmaske mit Leben füllten. So wuchs im Verlauf des Nachmittags bei zum Glück gutem Wetter ein wahres Kunstwerk mit Graffiti-Motiven.
Das Kreisfamilienfest bot also einige Workshops zum Thema „Kreatives“ und „Gestalterisches“. Beispielsweise konnten die kleinen Gäste auch filzen oder sich ihren eigenen Button selbst gestalten. Darüber hinaus konnten die Kinder ihr Können bei zahlreichen Geschicklichkeitsspielen erproben. Natürlich durfte auch das gemütliche und allseits beliebte Stockbrotbacken nicht fehlen. Plötzlich zogen viele große und kleine bunt schillernde Seifenblasen über das Gelände und jeder Erwachsene fühlte sich spätestens zu diesem Zeitpunkt in seine eigene Kindheit zurückversetzt.
Fast neun Meter hoch kletterten die Kleinen hinauf
Wer seine Geschicklichkeit testen wollte, balancierte entweder über ein Seil oder versuchte sein Glück in der Hüpfburgenstadt, die sicherlich ein Highlight für die kleinen Besucher darstellte und daher sehr hoch frequentiert war. Hoch im Kurs stand hier die fast neun Meter hohe Kletterhüpfburg, bei der die jungen mutigen Kletterer angeseilt wurden, um dann wie an einer Kletterwand in luftige Höhen zu steigen. Auch die Go-Kart-Bahn sorgte für großes Interesse unter den kleinen Besuchern und wurde rege genutzt. Ein Angebot für waghalsige Cowboys und solche, die es einmal werden wollen, war das Bullriding für Kids, bei dem sie zeigen konnten, wie sattelfest sie sind.
Kistenstapeln stand hoch im Kurs
Ein weiterer Höhepunkt, der einen guten Gleichgewichtssinn erforderte, war das Kistenstapeln. Dabei mussten die Kinder, an einem Seil befestigt, Kisten übereinanderstapeln und gleichzeitig auf diesen selbsterrichteten Turm immer weiter in die Höhe klettern. Je höher sie dabei gelangten, umso wackeliger wurde die Angelegenheit. Auch dieser Aktionspunkt wurde eifrig in Anspruch genommen, denn so etwas kann man schließlich nicht alle Tage ausprobieren.
Wer es lieber etwas naturnah mochte, kam auf dem Wildnis-Parcours voll auf seine Kosten oder konnte sich die Gänse, Ziegen, Hühner und Kaninchen anschauen und hautnah erleben. Ein klein wenig abseits des Rummels bot der Spielplatz über die gebotenen Attraktionen hinaus die Möglichkeit zum Schaukeln, wippen, rutschen, klettern oder im Sandkasten zu spielen.
Für das leibliche Wohl war selbstverständlich ebenfalls bestens gesorgt und neben Bratwurst, Pommes und Co. erfreute sich sowohl das frisch zubereitete Popkorn als auch die Green Lounge, in der man alkoholfreie Cocktails probieren konnte, großer Beliebtheit. Bei sehr warmen Temperaturen und schwülem Wetter kam der Eisstand vielen Besuchern gerade recht, um sich ein wenig abzukühlen.
Spielespaß weitab von Computer & Co.
Eines zeigten die Spielestunden auf dem Quendelberg auf jeden Fall deutlich: Es muss nicht immer Elektronik sein. Ein bunter, abwechslungsreicher Familiennachmittag weit ab von Handy, Spielekonsolen, Computern und Co. unter freiem Himmel mit viel Bewegung und Spaß am Spiel, Fröhlichkeit, Zufriedenheit und Entspannung bot den großen und kleinen Besuchern eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Eindeutige Beweise dafür waren das Lachen der Kinder und das Lächeln der Erwachsenen.
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