Honigprämierung: Auszeichnung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz
Spitzenhonig aus der Vulkaneifel erhielt Goldmedaille
Bell/Kottenheim. Christa Schäfer aus Bell stellte sich dieses Jahr einer Expertenkommission aus Honigsachverständigen. Das Ergebnis ihrer Arbeit als Imkerin kann sich sehen lassen, denn, um eine Auszeichnung in Gold zu erhalten, muss der Honig den strengen Richtlinien des Deutschen Imkerbundes e.V. (DIB) in allen zu prüfenden Kategorien entsprechen.
Es ist viel Arbeit notwendig, bis der Honig die richtige Konsistenz hat. Erst dann kommt er in die Gläser und reift dort nach. Zur Honigprämierung muss der teilnehmende Imker vier Gläser (ein Los) einreichen, die im Blindverfahren, also ohne dass der Prüfer weiß, wessen Honig er vor sich hat, nach den Kriterien Aufmachung des Glases, Sauberkeit, Zustand, Geruch, Geschmack des Honigs, Wassergehalt und Invertase-Aktivität, geprüft werden. Insgesamt wurden über 300 Honiglose durch die im Imkerverband Rheinland e.V. eingetragenen Imker eingereicht. Ein Teil der eingereichten Honige wurde sozialen Projekten zugeführt.
Die Auszeichnung der prämierten Honige fand Anfang November im Bürgerhaus in Kottenheim in festlichem Rahmen statt. Der Imkerverein Mendig ist stolz, eine Imkerin in seinen Reihen zu haben, die trotz eines durchwachsenen Bienenjahres mit nur geringen Honigerträgen die Goldmedaille mit ihrem Frühtrachthonig erzielen konnte.
