Allgemeine Berichte | 22.01.2025

Stabsstelle „Wiederaufbau“ hilft auch heute noch den Opfern der Flut 2021

Rhein-Sieg-Kreis. Auch im vergangenen Jahr hat der Rhein-Sieg-Kreis Menschen geholfen, die bei der Flutkatastrophe im Juli 2021 ihr Hab und Gut verloren haben. Auch nach über dreieinhalb Jahren sind die Schäden in den betroffenen Kommunen teilweise noch sichtbar, und es gibt Menschen, die weiterhin mit den Folgen zu kämpfen haben.

Getreu dem Motto „Keine und keiner wird alleine gelassen“ hatte Landrat Sebastian Schuster wenige Tage nach den furchtbaren Ereignissen in der Kreisverwaltung die Stabsstelle „Wiederaufbau“ eingerichtet. Die Mitarbeitenden dort unterstützen Betroffene unter anderem umfassend bei Anträgen auf finanzielle Wiederaufbauhilfe des Landes NRW: Wie stelle ich den Antrag, wie rufe ich die Mittel ab und welche Verwendungsnachweise muss ich wie einreichen. Seit Beginn des Angebots wurden rund 8.500 Beratungsgespräche erfolgreich durchgeführt.

Eine Beratung ist nach vorheriger Terminvereinbarung unter 02241 13-2200 oder unter www.rhein-sieg-kreis.de/wiederaufbauhilfe an drei verschiedenen Standorten weiterhin möglich:

• Im Gründer- und Technologiezentrum, Marie-Curie-Straße 1, in 53359 Rheinbach;

• Am Rathaus, Rathausstraße 115, in 53913 Swisttal;

• Im Kreishaus, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, in 53721 Siegburg.

Bürgerinnen und Bürger können sich dort auch bei Fragen zur Förderung von präventiven Hochwasserschutzmaßnahmen beraten lassen. Und es wird bei Bedarfen zu psychosozialen Hilfen oder baufachlichen Fragen rund um den Wiederaufbau zielgenau vermittelt.

Aufsuchende Hilfendirekt vor Ort

Seit dem Frühjahr 2023 geht der Rhein-Sieg-Kreis zudem direkt auf die Betroffenen zu. Gemeinsam mit Hilfsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden und weiteren privaten Initiativen kommen die Mitarbeitenden der Stabsstelle Wiederaufbau bei den sogenannten „aufsuchenden Hilfen“ mit den Menschen vor Ort ins Gespräch und informieren unbürokratisch über die unterschiedlichen Hilfsangebote.

Das hat zwei Vorteile: Zum einen erleichtern die aufsuchenden Hilfen den Zugang zur Wiederaufbauhilfe; viele Betroffene schämen sich vielleicht, um Hilfe zu bitten, oder wissen gar nicht, dass der Rhein-Sieg-Kreis diese Angebote macht. Zum anderen kann den Menschen damit passgenau und individuell geholfen werden.

So wurden seit 2023 bereits 5.800 Info-Flyer verteilt, an knapp 3.100 Haustüren wurde geklingelt, und dabei sind rund 1.350 spontane Beratungen durchgeführt worden. Die aufsuchenden Hilfen soll es voraussichtlich noch bis Mitte 2025 geben.

Alle Informationen zu Hilfsangeboten unter www.rhein-sieg-kreis.de/flut2021.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

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