Allgemeine Berichte | 04.04.2025

Ehrenamt: Das Herzstück der Gesellschaft

Stadt Andernach vergibt den Ehrenamtspreis

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Preises.  Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh

Andernach. In einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt und Solidarität mehr denn je gefragt sind, rückt das Ehrenamt in den Fokus unserer Aufmerksamkeit. Ob in der Nachbarschaftshilfe, der Jugendarbeit, der Seniorenbetreuung oder im Umweltschutz – die unermüdlichen Einsatzkräfte des Ehrenamts tragen entscheidend dazu bei, das soziale Gefüge unserer Gemeinschaft zu stärken.

„Ehrenamtliche Tätigkeiten unterstützen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und stabilisieren demokratische Strukturen. Individuelle Teilhabe und gesellschaftliche Integration anderer wären ohne die ehrenamtlichen Kraftanstrengungen nicht in dem Maße möglich. Das Ehrenamt ist eine unverzichtbare Stütze, die das Leben in Andernach bereichert. Ich schätze diese wertvolle Arbeit sehr – sie ist unbezahlbar und verdient höchste Anerkennung!“, so Christian Greiner, Oberbürgermeister der Stadt Andernach.

Am 03. April 2025 wurden zwei herausragende Preisträger in einer feierlichen Zeremonie im historischen Rathaus mit dem Ehrenamtspreis 2024 geehrt. Im historischen Rathaus überreichte Christian Greiner die Auszeichnung an den Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V. und an Herrn Bürgermeister a.D. Josef Nonn. Mit dieser Würdigung honoriert die Stadt jährlich das besondere Engagement von Einzelpersonen und Gruppen, die sich in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich einsetzen und macht das herausragende Engagement in Andernach sichtbar.

Der Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V. wurde 1997 gegründet, um Menschen bis zuletzt ein würdevolles Leben, durch Linderung der körperlichen und seelischen Leiden, zu ermöglichen. Rund 45 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter leisten jedes Jahr hunderte Stunden an Unterstützung für schwerstkranke und sterbende Menschen. In seiner Ansprache würdigte Oberbürgermeister Christian Greiner das herausragende Engagement mit den Worten: „Mit unermüdlichem Einsatz und tiefem Mitgefühl stehen die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter Menschen in ihrer schwersten Zeit zur Seite. Der Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz e.V. leistet nicht nur unschätzbare Hilfe für Betroffene, sondern auch wertvolle Aufklärungsarbeit in unserer Gesellschaft. Dieses Engagement verdient höchsten Respekt.“ Stellvertretend für den Verein nahm Bernhard Ickenroth, Vorsitzender des Vorstandes, die Urkunde entgegen.

Ebenso bemerkenswert ist das Engagement von Herrn Josef Nonn, der seit über 50 Jahren auf vielfältige Weise für die Gemeinschaft aktiv ist. Besonders hervorzuheben ist sein langjähriger Einsatz für „Essen auf Rädern“, der höchste Anerkennung verdient. Unzählige Stunden hat er investiert, um Seniorinnen und Senioren nicht nur mit einer warmen Mahlzeit, sondern auch mit einem freundlichen Wort und einem offenen Ohr zur Seite zu stehen. Oberbürgermeister Christian Greiner betonte die besondere Bedeutung seines jahrzehntelangen Engagements: „Wer sich über Jahrzehnte hinweg in so vielen sozialen und gemeinnützigen Bereichen engagiert, gibt unserer Gesellschaft etwas besonders Wertvolles: Zeit, Kraft und Herz. Josef Nonn ist ein Vorbild für ehrenamtliches Engagement.“

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Preises. Der Betrag wurde zu gleichen Teilen auf die Preisträger aufgeteilt. Bei einem geselligen Ausklang im Foyer des Rathauses hatten die Gäste die Möglichkeit, den Preisträgern persönlich zu gratulieren.

Pressemitteilung

Stadtverwaltung Andernach

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Preises. Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh

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