Nightfever-Team Ahrweiler lädt zur Nacht der offenen Kirche
Stärkung in Coronazeiten: Nightfeverabend im März
Freitag, 12. März, 19 bis 21.30 Uhr in St. Laurentius, Ahrweiler Markt
Ahrweiler. Es ist genau diese besondere Atmosphäre von Nightfever, die die Besucherinnen und Besucher trägt: stimmungsvolle Musik, ein Meer von Kerzen und Zeiten der Stille sind die Hauptelemente, die die eigene Zeit vor Gott rahmen, und die einladen, das, was das Herz bewegt, Gott hinzuhalten. Wütend oder dankbar, nachdenklich oder ratlos- alles ist in Ordnung, denn eingeladen und willkommen ist jede und jeder, egal ob er/ sie sich für religiös hält oder nicht.
Hoffnung, Licht und Trost, statt Vertröstung, sind in diesen Tagen rar gesät. „Nightfever“ ist da ein willkommenes Angebot, innezuhalten, Kraft zu schöpfen und sich stärken zu lassen. Dahinter verbirgt sich eine „Nacht der offenen Kirche“, die Gelegenheit bietet für eine ganz persönliche Zeit mit und vor Gott. Ein markantes Merkmal der Nightfeverabende ist, dass sie zeitlich keine verpflichtende Taktung vorgeben. Man kommt, wann es die Zeit erlaubt, und bleibt solange man möchte. Allein den Beginn markiert eine Messfeier um 19 – in ihr spielen Gedanken zum diesjährigen Hungertuch eine zentrale Rolle. Es zeigt den gebrochenen Fuß eines chilenischen Widerstandkämpfers. Das Ende des Abends läutet das Beten der Komplet um 21.30 Uhr ein. In der Kirche stehen auch SeelsorgerInnen für Gespräch, Segen oder Sakrament der Versöhnung bereit.
Das Format „Nightfever“ ist in der Stadt nicht unbekannt. Das Team aus Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler und Dekanat Ahr-Eifel lädt seit mehreren Jahren zweimal im Jahr zu diesen bereichernden Abenden ein. Inzwischen gibt es unter den mehreren hundert Besucherinnen und Besuchern eine richtige Fangemeinde.
In diesem März wird die Veranstaltung kürzer und abgespeckter ablaufen und damit coronakonform. Zwar können die BesucherInnen ohne Anmeldung kommen, werden jedoch gebeten, Zettel mit ihren Kontaktdaten, eigene Kugelschreiber und Mundschutz mitzubringen. Doch das ist ja für viele inzwischen Alltag.
