Allgemeine Berichte | 20.09.2024

Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises beantwortet die häufigsten Fragen

Start mit Schwierigkeiten bei den Schulbussen

Symbolbild.  Foto: ROB

Westerwaldkreis.Der Schülertransport mit Bussen ist nach dem Ferienende im Westerwaldkreis mit einigen Schwierigkeiten gestartet. Nach der lange geplanten Umstrukturierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mit rund 3,92 Millionen Fahrplankilometern pro Jahr erfolgte der Start extra in den Ferien, damit sich die Abläufe schon einspielen konnten. Leider hat sich erst im Echtbetrieb zu Schulbeginn gezeigt, wo Fahrzeiten unter realen Bedingungen – also beispielsweise durch Staus in Stoßzeiten oder die Fülle der Baustellen vor allem im nördlichen Kreisteil – nicht ausreichten. Auch andere Schwierigkeiten galt es zu bewältigen und viele Fragen erreichten die Kreisverwaltung diesbezüglich. Antworten auf die häufig gestellten gibt es daher nun in den FAQ unter www.westerwaldkreis.de/oepnv/faq.html.

Die ersten Schulwochen gestalteten sich im Hinblick auf die Beförderung zum Kraftakt für alle Beteiligten – nicht nur für die Kreisverwaltung, die beauftragten Busunternehmen und die Fahrer, sondern vor allem auch für die Kinder, Eltern, Kitas und Schulen. Manche Fahrten waren stark verspätet, andere fielen durch erkrankte Busfahrer sogar komplett aus. Kurzfristig eingesprungene Aushilfen hatten teilweise nicht die nötige Ortskenntnis, um alle Haltestellen anzufahren. Aufgrund des generellen Mangels an Busfahrern konnte nicht für alle Linien Ersatz gefunden werden.

Mit Hochdruck wurde nach Lösungen gesucht, um Abhilfe zu schaffen. Das gestaltete sich nicht einfach, da zu Stoßzeiten über 100 Busse gleichzeitig im Einsatz und täglich hunderte Fahrten zu koordinieren sind. Wird ein Haltepunkt angepasst, wirkt sich dies dann auf alle weiteren Stopps aus. Dies ist laut den FAQ einer der Gründe, warum manche Fahrpläne noch nicht hängen. Derzeit werden Fahrten optimiert und eventuell zusätzliche Verbindungen organisiert. In den vergangenen Tagen gab es vor allem noch fünf Linien, die Probleme bereiteten, und bei denen sich nun mit einem Zusatzbus oder einem Shuttlezubringer beholfen wird.

Die Kreisverwaltung ist dabei froh, mit heimischen Unternehmen als Partner zusammenzuarbeiten, die ein großes Interesse daran haben, dass Probleme beseitigt werden. Sollte es nach wie vor Schwierigkeiten geben, ist die erste Anlaufstelle das Unternehmen, das die Fahrt ausführt (siehe Fahrplan). Sollte dieses nicht bekannt sein, können Auffälligkeiten unter Angabe von Haltestelle, Abfahrtszeit, Fahrtziel und möglichst Busliniennummer an qm-bus@westerwaldkreis.de gemeldet werden.

Alle Beteiligten arbeiten Hand in Hand daran, die Pünktlichkeit zu verbessern. Aber auch die Bürgerinnen und Bürger können mithelfen. Ganz wichtig ist, dass allen die Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs zum Beispiel für Schülerinnen und Schüler sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bewusst wird. Dazu gehört, dass Bussen auch mal freiwillig Vorfahrt gewährt, auf ihre Wendekreise Rücksicht genommen und an Haltestellen nicht geparkt wird oder dort zum Beispiel keine Baustellencontainer aufgestellt werden.

Pressemitteilung des

Westerwaldkreises

Symbolbild. Foto: ROB

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