Allgemeine Berichte | 08.05.2019

29. Internationale ADAC Adenau Classic

Starterfeld mit 125 Oldtimern

Drei-Tages-Rallye vom 10. bis 12. Mai

Der Morris von 1934 ist in diesem Jahr das älteste teilnehmende Fahrzeug.Foto: privat

Adenau. Viele Monate und sehr viele Kilometer war Bernd Halfmann vom MSC Adenau in seiner Funktion als Fahrtleiter der 29. Internationalen ADAC Adenau Classic mit dem eigenen PKW unterwegs, um in Zusammenarbeit mit seinem Team auch in diesem Jahr wieder eine interessante, herausfordernde und schöne Streckenführung über drei Tages-Etappen und insgesamt 380 km zur Rallye auszuarbeiten: „Die Bordbücher sind nach etlichen Änderungen rechtzeitig fertig geworden, das war diesmal schon eine besondere Herausforderung“, freut sich aber Bernd Halfmann, der als Nachfolger von Alfred Novotny erstmals auch als Cheforganisator der Adenau Classic fungiert.

International und „von weit her“...

„Viele Kilometer“ und damit die weiteste Anreise über rund 860 Kilometer haben auch die Teilnehmer aus Dänemark, gefolgt vom Team aus Österreich mit rund 780 Kilometern. Am Freitag, 10. Mai werden 125 wunderschöne Oldtimer im historischen Fahrerlager am Nürburgring um 15.30 Uhr in die erste Etappe der Rallye „rund um den Wochenspiegel Cup“ geschickt. Drei Tage lang führt die Rallye dann über die schönsten Routen und durch malerische Landschaften von Eifel und Hunsrück sowie entlang an Ahr, Mosel und Rhein.

Fahrzeugpräsentation am Samstag in Boppard

Auf enge Tuchfühlung mit den historischen Schätzchen und „Benzingespräche“ mit Teilnehmern kann man auch am Samstag, 11. Mai gegen 10.50 Uhr bei der Fahrzeugpräsentation in Boppard am Rheinufer gehen. Auch die knapp einstündige Mittagspause gegen 12.25 Uhr auf den Hunsrückhöhen im Örtchen Erbach eignet sich bestens für ein Foto-Shooting. So auch im historischen Fahrerlager am Nürburgring, wo am Sonntag, 12. Mai ab 10.15 Uhr die letzte Etappe gestartet wird. Davor werden aber schon ab 8 Uhr früh an der Nordschleifen-Zufahrt zusätzlich 130 Oldtimer ganze 90 Minuten lang zusammen mit den Rallye-Teilnehmern die „Nordschleife Pur“ genießen dürfen und dabei die sportlichen Gene ihrer historischen Fahrzeuge wecken.

Stars auf vier Rädern

Ein Hingucker ist ohne Zweifel der Morris 10/6, Bj. 1934, das älteste teilnehmende Fahrzeug der diesjährigen Adenau Classic. Von dem „Open Tourer“ 6-Zylinder mit 1479 ccm Hubraum und 55 PS stehen aktuell nur noch 18 Fahrzeuge im Morris-Register.

Der Porsche 356 PRE A, Bj. 1952, in Originalfarbe Modegrau, mit unten angesetzten Stoßstangen und in der Ur-Form des ersten Serien-Porsche auf nur drei Zoll breiten Rädern, ist ein weiteres Highlight im Starterfeld.

Eine Rarität ist ohne Zweifel auch der Mercedes 300 SE lang, Bj. 1965. Diese seltene Langausführung in Handarbeit wurde nur 1572 Mal gebaut. Das Auto wurde damals im Produktionsprozess vom Band genommen, in Handarbeit durchtrennt und dann um zehn Zentimeter verlängert.

Frauen-Power

Als reines Damen-Team geht Lea Klein mit ihrer Co-Pilotin Elisabeth Michard im grünen Porsche 911 SC, Bj. 1978, Spitzname „Elliot der Drache“, erneut auf Pokal-Jagd. Mehr als 140 Pokale und Ehrenpreise warten dann nach der Zieldurchfahrt am Sonntag, 12. Mai gegen 11.30 Uhr im historischen Fahrerlager als Belohnung auf die Klassensieger. Weitere Infos: www.msc-adenau.de.

Pressemitteilung

MSC Adenau e.V.

Der Morris von 1934 ist in diesem Jahr das älteste teilnehmende Fahrzeug.Foto: privat

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