Allgemeine Berichte | 17.08.2019

Jugendliche waren mit dem Stadtjugendamt auf Trekking-Tour

Steile Anstiege mit atemberaubenden Aussichten

Einige steile Anstiege brachten die Jugendlichen und ihre Betreuer während ihrer Freizeit in Südfrankreich hinter sich.Foto: privat

Neuwied. Während der Schulferien schweißtreibend sportlich aktiv sein: Dass das Spaß machen kann, beweisen wieder einmal Jugendliche, die mit dem Kinder- und Jugendbüro (KiJub) der Stadt Neuwied auf einer Trekkingtour in den südfranzösischen Cévennen unterwegs waren. Sie richteten im Verlauf von 14 Tagen insgesamt sechs verschiedene Camps ein. Die Distanzen dazwischen legten sie mit Wandern, Mountainbikes, Kanu und Canyoning zurück. Den besonderen Abschluss der Tour bildeten die Tage an der Mittelmeerküste. Absoluter Freizeitrenner war erneut die Canyontour durch die „Gorges du Tapoul“. Für die Durchquerung der Schlucht, durch die ein Fluss mit zwölf Grad kaltem Wasser rauscht, wurden die Jugendlichen mit Neoprenanzug und Klettergurt ausgerüstet. Die Tour sorgte dank kleinerer Sprünge und dem Abseilen aus größerer Höhe für Nervenkitzel, die ein oder andere Aktion kostete durchaus etwas an Überwindung. Aber auch ansonsten machten die Neuwieder Jugendlichen viele neue Erfahrungen; beispielsweise der 14-jährige Lukas, der es im Freizeit-Feedback so formulierte: „Ich bin zuvor noch nie Kanu gefahren. Dass ich das jetzt gemacht habe, macht mich glücklich.“ Für Maike (15) war „einfach alles neu, außer Strand und Stadt“. Vierzehn Tage in einer großen Gruppe unterwegs, Begegnung und Verständigung mit Einheimischen, schöne Naturerfahrungen im Cévennen-Nationalpark: „Viele gemeinschaftliche Erlebnisse und neue Erfahrungen tragen zur Persönlichkeitsstärkung der Teilnehmer bei“, bilanzieren die KiJub-Verantwortlichen. „Streit und Konflikte haben Seltenheitswert, zumeist steht der Teamgeist an erster Stelle.“ Nun fiebern alle dem Nachtreffen entgegen, bei dem anhand der zahlreich geschossenen Bilder die vielen Erlebnisse aufgefrischt werden können. So manch einer freut sich bereits auf das nächste Jahr.

Einige steile Anstiege brachten die Jugendlichen und ihre Betreuer während ihrer Freizeit in Südfrankreich hinter sich.Foto: privat

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