Einweihungsfeier des Neubaus der Kath. Kita Sankt Helena in Rheinbach
„Stein auf Stein, wir bauen die Zukunft nicht allein…“
Rheinbach. Die Leiterin der Kita Sankt Helena in der Stauffenbergstraße, ihr Team und natürlich die 56 Kinder, hatten letzten Samstag zur Einweihungsfeier ihres neuen Zuhauses eingeladen. Nachbarn, Kinder, Eltern und Familien waren der Einladung gern gefolgt. Sie alle sind froh und erleichtert, dass das „Durcheinander“ nun ein Ende hat. Bewegte Zeiten liegen hinter allen Betroffenen. Zunächst hieß es im April vorigen Jahres Sachen packen und Auszug aus dem alten Gebäude. Dann stand der Umzug in das neue Übergangsquartier in das Erzbischöfliche Sankt-Joseph-Gymnasium an. Das alte Gebäude wurde bis auf den Keller abgerissen und dann an gleicher Stelle größer, schöner und moderner wieder aufgebaut. Immerhin 1,9 Millionen Euro wurden in den Neubau investiert. Die Kosten übernahmen das Erzbistum Köln und die Stadt Rheinbach, die sich mit 425.000 Euro beteiligte. Die Stadt finanzierte damit eine der drei Kindergartengruppen, da das Erzbistum lediglich bestehende Gruppen finanziert. Erneut hieß es dann im Januar wieder Umzug in das neue Gebäude und Einrichten. Nun, nach vier Monaten, ist die Einrichtung so ziemlich abgeschlossen und Claudia Löwer-Lenau, Leiterin der Kita, fand den Zeitpunkt für die Einweihungsfeier für angemessen. Musikalisch wurde die Feier mit dem Lied „Wir feiern heut` ein Fest“ eröffnet. Der Mehrzweckraum der Kita war zu klein, um allen Gästen, Besuchern und Projektbeteiligten Platz zu bieten. Pfarrer Hermann Josef Zeyen hielt den Einweihungsgottesdienst und begrüßte zunächst die Festgäste, Erwachsene, Eltern, Mitarbeiter, Vertreter der katholischen Kirchengemeinde, Pfarrgemeinderat, Bürgermeister Stefan Raetz und Inge Peters vom Jugendamt der Stadt. Dabei begrüßte er auch die Hauptpersonen dieses Festes, die Kinder und betonte, dass dieses „große neue Haus, der Kindergarten Sankt Helena, extra für Euch gebaut wurde“. Claudia Löwer-Lenau skizzierte in ihrer Rede den turbulenten Ablauf des Projektes vom Abriss bis zum fertigen Neubau, das nach ihren Worten viel Kraft und Ausdauer bei allen Beteiligten gekostet hat. Doch nun ist es geschafft und das neue Gebäude eignet sich hervorragend zum Spielen, Ausprobieren und zum Kreativsein. Auch für das „Zurückziehen“ ist Platz. „Für das alles braucht es auch Erzieherinnen“, betonte die Leiterin und sagte: „Ich kann mich auf meine Kolleginnen voll verlassen“. Natürlich ist noch nicht alles fertig. „Der Spielplatz, der zurzeit eher einem Abenteuerspielplatz gleicht, wird zu gegebener Zeit im neuen Glanz erstehen“. Dessen ist sich Claudia Löwer-Lenau ganz sicher. Die Kindergartenkinder begeisterten dann die Gäste mit einem Singspiel „Stein auf Stein, wir bauen die Zukunft nicht allein…“. Mit den Steinen Liebe, Hoffnung, Freude, Lachen, Frieden, Freundschaft, Farbe und Freiheit bauten die Kleinen symbolisch das neue Haus auf und sangen zum Schluss: „Alle sind wir selbst ein Stein und brauchen uns zum Leben, bauen wir uns selbst als Stein in unser Haus mit ein“. Dirk Panofen vom katholischen Kirchenvorstand richtete dann Worte des Dankes an die Beteiligten, an den Architekten, Herrn Stammel und an die bauausführende Firma AlHO Systembau. Bürgermeister Stefan Raetz sprach seinen besonderen Dank an die Kinder aus: „Fantastisch, wie Ihr das alles durchhaltet.“. Beeindruckt zeigte sich Stefan Raetz auch über das Zusammenhalten und Zusammenstehen der „Betroffenen“ und wünschte allen eine gute Zukunft in diesem neuen Haus. Auch der Förderverein engagiert sich für die Kita und warb um Spenden und Mitgliedschaft, zum Beispiel zur Unterstützung bei der Beschaffung von Spielgeräten. Da kam die Spende von Winfried Weingartz in Höhe von 300 Euro gerade recht. Die Spende kam aus der Auflösung des Kontos „Nordstadtfest“ zustande. Nach der Segnung der Räumlichkeiten des neuen Gebäudes trafen sich Gäste und Besucher bei Kaffee und Kuchen zu lockeren Gesprächen. Ausgiebig konnten sie die neuen Räumlichkeiten besichtigen und waren sich einig: Hier ist etwas Großartiges für die Kinder entstanden.
„Stein auf Stein, wir bauen die Zukunft nicht allein“, sangen und spielten die Kinder der Kita.Fotos: Stein
Pfarrer Hermann Josef Zeyen hatte für die Kinder zur Einweihung ebenfalls ein Geschenk mitgebracht.
Eine Investition in die Zukunft stellt das neue Gebäude der Kita St. Helena dar. Für 1,9 Millionen Euro entstand ein modernes Gebäude für die Betreuung von 56 Kindern in drei Gruppen.
