„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“
Sternsinger im Rathaus Niederzissen
Niederzissen. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ sind die Sternsinger in diesem Jahr im Brohltal unterwegs, um Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. Station machten sie dabei auch im Rathaus Niederzissen, wo sie von Bürgermeister Johannes Bell und dem Niederzissener Ortsbürgermeister Rolf Hans herzlich empfangen wurden.
Rund 20 Kinder und Jugendliche aus Niederzissen und Rodder waren gemeinsam mit engagierten Helferinnen und Helfern der Pfarrei Brohltal Herz Jesu ins Rathaus gekommen. Mit dem Mottolied machten die jungen „Kinderrechtebotschafter“ auf das Anliegen des Dreikönigssingens 2026 aufmerksam. Ziel der diesjährigen Aktion ist es, Kindern weltweit, die arbeiten müssen, anstatt eine Schule zu besuchen, neue Perspektiven zu eröffnen. Denn Kinderarbeit raubt Kindern ihre Zukunft.
Johannes Bell und Rolf Hans zeigten sich beeindruckt vom Engagement der jungen Sternsinger: „Gerade ihr Kinder macht uns Erwachsene darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Euer Einsatz für Kinderrechte und Bildung verdient großen Respekt und trägt zur Solidarität über Ländergrenzen hinweg bei. Es ist ein starkes Zeichen für eine bessere Welt.“
Neben dem Auftritt im Wappensaal überbrachten die Sternsinger auch den traditionellen Segen für das Jahr 2026 an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal. Mit ihrem Segensspruch wünschten sie dem gesamten Team ein erfolgreiches und gesegnetes neues Jahr.
Die Aktion Dreikönigssingen 2026 ermutigt Kinder und Jugendliche, sich weltweit für die Achtung, den Schutz und die Umsetzung von Kinderrechten einzusetzen. Durch ihr Engagement erfahren die Sternsinger, wie sie ganz konkret dazu beitragen können, die Lebensbedingungen von Kindern in anderen Ländern nachhaltig zu verbessern. Insgesamt waren über 100 Sternsinger aus dem ganzen Brohltal für die gute Sache unterwegs.
