Appell der Stadt Unkel an Bürgerinnen und Bürger

Straßenbäume vor dem Vertrocknen retten

Straßenbäume vor
dem Vertrocknen retten

Der Regen der vergangenen Monate reicht bei Weitem nicht aus, die Mitarbeiter des Bau- und Betriebshofs kommen mit dem Bewässern kaum nach.Foto: Thomas Herschbach

03.08.2020 - 14:38

Unkel. Die Kulturstadt Unkel weist viele grüne Bereiche auf, an ihren Straßen finden sich reichlich Bäume und die haben Durst. Der Regen der vergangenen Monate reicht bei Weitem nicht aus, die Mitarbeiter des Bau- und Betriebshofs kommen mit dem Bewässern kaum nach. Nun appelliert die Stadt an ihre Bürgerinnen und Bürger: Bitte greift zur Gießkanne!

Sie sind kaum zu übersehen – die Folgen von Hitze und Trockenheit. Viele Bäume, haben bereits gelblich-braunes Laub bekommen und ihre Blätter zum Teil schon abgeworfen, da ihnen das Wasser fehlt. Die Krone licht, das feine Astwerk schon hinausgefallen. Es gibt schon einige Klimaopfer unter den Stadtbäumen, weil es in den vergangenen Jahren deutlich zu trocken war.

Vor allem Straßenbäume, die außer der unmittelbaren Sonneneinwirkung auch noch die Wärmeeinstrahlung aufgeheizter Fahrbahnoberflächen und von Gebäuden auszuhalten haben, geraten bei ausbleibendem Regen schneller in eine Stresssituation. Dies gilt unter anderem für die Bäume an Kamener Straße und Siebengebirgsstraße.

Der Klimawandel mit vielen zu trockenen Tagen ist nur einer der vielen Stressfaktoren, denen Stadtbäume ausgesetzt sind. „Im Vergleich zum Bedarf haben die Mengen an Niederschlag der der vergangenen Wochen bei weitem nicht ausgereicht, um den Boden bis in tiefere Schichten zu durchfeuchten“, so Gerhard Hausen und fährt fort: Gerade Straßenbäume bleiben auf zusätzliche Wasserzufuhr angewiesen“.

Die Kulturstadt Unkel sorgt auch selbst für die Bewässerung. Regelmäßig setzt der Bau- und Betriebshof seinen Traktor mit einem 2000 Liter fassenden Tank in Bewegung. Der wird mehrfach vollgepumpt und zu den städtischen Grünflächen gezogen wird. Doch diese insgesamt 6000 Liter sind im Angesicht der jetzt brüllenden Hitze ein Tropfen auf den heißen Stein.

Daher bittet der Unkeler Stadtchef die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung: „Vor allem die noch jungen Straßenbäume freuen sich über jede Gießkanne Wasser. Es reicht schon, wenigstens zwei Mal in der Woche zu gießen“.

Wenn aber schon das lebenswichtige Nass verteilt wird, dann sollte dies möglichst großzügig geschehen – fünf bis sechs Gartengießkannen sollten es schon sein. Dabei empfiehlt es sich, zunächst auf aufgefangenes Oberflächenwasser, etwa von Dachabläufen, zurückzugreifen.

Pressemitteilung der Stadt Unkel

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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