Allgemeine Berichte | 28.02.2023

Christoph Mohr als Praktikant bei den Stadtwerken

Straßenreinigung und Klärwerk im Fokus

Ruzdi Beka nahm Bürgermeister Mohr in der großen Kehrmaschine mit.  Fotos: Stadt Bendorf

Bendorf. Bendorfs Bürgermeister Christoph Mohr möchte das große Aufgabenspektrum der Stadt Bendorf durch aktives Mitmachen näher kennenlernen und absolviert daher aktuell Praktika in den verschiedenen Fachbereichen.

Im Februar stand dabei ein Einblick in die Arbeit der Stadtwerke (Fachbereich 5) auf dem Programm: Fachgerecht eingekleidet begleitete der Rathauschef Ruzdi Beka auf einem Teil seiner Straßenreinigungsrunde mit der Kehrmaschine.

Los ging es in der Unteren Rheinau, anschließend war Christoph Mohr mit unterwegs im Stadtpark sowie in der mittleren und unteren Bachstraße und im Bereich zwischen den Kreiseln in der Innenstadt.

Schließlich begleitete er auch die Reinigung der Kehrmaschine auf dem Klärwerk.

Wie in anderen Städten und Gemeinden auch, ist die Reinigungspflicht weitgehend den Eigentümern der an die öffentlichen Straßen angrenzenden Grundstücke übertragen. Für bestimmte Bereiche der Stadt Bendorf hat der Stadtrat wiederum eine Straßenreinigungs- und Gebührensatzung beschlossen, wonach dort die Stadt diese Pflichten gegen Gebühr übernimmt. Zur Straßenreinigung gehört die sogenannte Sommerreinigung - also das Kehren der gesamten Straße- und der Winterdienst.

Die 2014 eingeführte öffentliche Straßenreinigung findet an drei Tagen in der Woche statt und sorgt für ein deutlich saubereres Stadtbild.

Im Normalfall arbeiten die beiden Kehrmaschinen der Stadtwerke kombiniert, d. h. die kleine fährt die Engstellen und Bürgersteige ab, die große Kehrmaschine die Fahrbahnen und Flächen wie Parkplätze. Dazu muss noch mit Blasgerät oder Besen zugearbeitet werden.

Aufgrund der frostigen Witterung war die Reinigung mittels Kehrmaschine in den vergangenen Wochen teilweise nicht möglich. So konnte sich Christoph Mohr davon überzeugen, wie die Mitarbeitenden des Bauhofs händisch arbeiten. Er selbst durfte zudem mit dem Blasgerät tätig werden.

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Damit keine besonderen Behinderungen auftreten und die Sicherheit der Mitarbeiter auch auf stark befahrenen Straßen gewährleistet ist, beginnt die Straßenreinigung bereits um 6 Uhr.

Bürgermeister Mohr zeigte sich begeistert von seiner Tour mit der Kehrmaschine: „Es gehört schon ein technisches Verständnis und Geschick dazu, die Geräte zu bedienen, also zu fahren, den Verkehr zu beobachten und gleichzeitig die Besen zu bewegen“.

Seine nächste Etappe führte ihn zum Bendorfer Klärwerk in der Langfuhr, welches das Abwasser für 19.000 Menschen und die örtlichen Betriebe reinigt. Hier konnte der Rathauschef sich mit den Aufgaben von Wolfgang Nett und seinem Team vertraut machen.

Unter Anleitung des fachkundigen Personals griff Christoph Mohr zum Schöpfbecher und entnahm eine Probe aus dem sogenannten Belebungsbecken, um später das Schlammvolumen des Belebschlammes in m/l zu bestimmen - ein wichtiger Schritt in der Prozessüberwachung. Zudem konnte er eine Probe von entwässertem und gepresstem Schlamm von der Schlammpresse entnehmen.

„Ich konnte spannende Eindrücke sammeln. Unsere Fachkräfte im Bereich Abwasser sorgen dafür, dass ein reibungsloser Ablauf in einem komplexen System sichergestellt wird“, betont der Bürgermeister.

Pressemitteilung Stadt Bendorf

Der Rathauschef bei der Probeanalyse auf dem Klärwerk.

Der Rathauschef bei der Probeanalyse auf dem Klärwerk.

Ruzdi Beka nahm Bürgermeister Mohr in der großen Kehrmaschine mit. Fotos: Stadt Bendorf

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