Dekanat Maifeld-Untermosel
„Taboule“
Rezeptaustausch international belebt die Flüchtlingsarbeit
Maifeld - Untermosel. Viele Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit durften schon probieren. Die Begegnung mit Flüchtlingen ist nicht nur Bürokratie und Kampf mit Formularen, sondern es ist Begegnung auf Augenhöhe. Menschen tauschen sich aus, Erfahrungen werden erzählt, und auch Rezepte weitergegeben. Flüchtlingsarbeit lädt zur Vielfalt auch auf dem heimischen Küchentisch ein. Jetzt können alle auch selbst „Taboule“ machen. Taboule ist ein Salat aus der arabischen Küche. Er besteht aus (viel!) glatter Petersilie, Bulgur (oder Couscous), sowie Tomaten, Frühlingszwiebeln oder Schalotten, Olivenöl, etwas Wasser und Zitronensaft. Man würzt diese erfrischende Vorspeise mit frischer Minze, Salz und Pfeffer. Zutaten für 3-4 Personen: 2 Tassen grob gehackte glatte Petersilie, 1/3 Tasse Bulgur, 30 Blatt Minze, 3 mittelgroße Tomaten, 3 Frühlingszwiebeln, 5 Esslöffel Olivenöl, 1/3 Tasse Zitronensaft, Salz und Pfeffer nach Geschmack. Bulgur in lauwarmen Wasser ca. 30 Minuten einweichen, überschüssiges Wasser abpressen. Petersilie, Minze und Frühlingszwiebeln grob schneiden, Tomate überbrühen und in kleine Würfel schneiden. Für das Dressing Zitronensaft mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen und über den Salat geben. Durchziehen lassen, dann gekühlt auf Salatblättern servieren. Ernährung ist und bleibt eines der wichtigsten Themen auch unter Flüchtlingen. Der Umgang mit unseren heimischen Lebensmitteln ist vielen Geflüchteten nicht vertraut. Daher ist der Austausch umso bedeutsamer, um uns und unsere Essgewohnheiten kennen zu lernen. Die Fachkonferenz Asyl-Migration-Integration des Dekanates möchte dazu ermuntern. Gemeinsam Kochen und Essen ist eine Brücke zu neuer Gemeinschaft. Mehr Information: Werner Huffer-Kilian, Pastoralreferent
