Verschiedene Träger sozialer Dienste präsentierten sich und standen für Gespräche zur Verfügung
„Tag der Sozialen Dienste“ fand großen Zuspruch
Meckenheim. Alle zwei Jahre findet in Meckenheim der „Tag der sozialen Dienste“ statt. An diesem Tag präsentieren sich verschiedene Träger sozialer Dienste einem großen Publikum und stellen ihre Arbeit vor. So auch in diesem Jahr, wo Superintendent Mathias Mölleken durch das Programm führte und unter anderem Bürgermeister Bert Spilles auf der Bühne begrüßen durfte. Das Besondere an dieser Veranstaltung waren die Beiträge der einzelnen Gruppen: Sie präsentierten, was sie bereits erreicht haben und was sie sich für die Zukunft wünschen. Darüber hinaus äußerten sie Vorschläge, wie man die Entwicklung der Stadt und des sozialen Lebens voranbringen könnte. In den meisten Fällen werden solche Ideen auf Plakaten an eine Wand geklebt und mehr oder weniger intensiv diskutiert...
Eine kreative Lösung
Hier ging man einen neuen Weg: Es wurde ein Mosaik gestaltet. Jedem Stand wurde ein paar Steinchen ausgehändigt, die man nach eigenem Gusto gestalten konnte. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, seine Ideen auf bemalten oder beschrifteten Fliesen zu verewigen.
So wurde auch eine Fliese von Regio-Care gestaltet. Hier wünscht man sich für Meckenheim einen „Stadthüpfer“, der es körperlich einschränkten Personen ermöglicht, alltägliche Verpflichtungen wie Einkäufe, Arztbesuche oder den Besuch von Reha-Einrichtungen wahrzunehmen. Auf einer zweiten Kachel beschreibt Regio-Care ein Projekt, das bereits realisiert wurde. Es handelt sich dabei um Senioren-Wohngemeinschaften, wo Menschen mit und ohne Demenz zusammenleben. Die OASE betonte auf ihrer Kachel, dass man es geschafft hat, seit dem Jahre 2010 mehr als 180 Menschen für ein ehrenamtliches Engagement zu begeistern. Helfer, die unter anderem die AWO in Meckenheim dringend gebrauchen könnte, denn für das Team der Schuh- und Kleiderstube werden noch Helfer benötigt. Die Arbeit dort kommt in doppeltem Sinne der guten Sache zugute, denn zum einen können sich dort Menschen mit geringem Einkommen mit Kleidung versorgen, zum anderen werden die Erlöse zu 100 Prozent in gemeinnützige Projekte und die Unterstützung bedürftiger Personen in Meckenheim investiert. Rein statistisch gesehen ist Meckenheim eine reiche Stadt, aber derzeit sind 459 Menschen in Meckenheim auf die Lebensmittelhilfe der Tafel angewiesen, darunter 164 Kinder und Jugendliche. Dies betrifft nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund: Die Mehrzahl der Kunden hat einen deutschen Pass. Besonders häufig betroffen sind vor allem Ein-Personen-Haushalte, Rentner oder alleinerziehende Personen mit Kindern.
Mit ganz anderen Problemen beschäftigt sich das Forum Senioren, hier hat man mit Erfolg eine Taschengeldbörse aufgebaut, getreu dem Motto „Erleichterung für Senioren und Taschengeldjobs für die Jugend“. Insgesamt will man hier generationenübergreifend tätig sein. Gemeinsam lässt sich dann auch das neueste Bürgerquiz ausfüllen, welches vorgestellt wurde und wo es dank der Unterstützung der KSK Köln auch wieder attraktive Geldpreise zu gewinnen gibt.
Kinder- und Jugendprojekte
Ums liebe Geld geht es auch bei den Abiturienten des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Abschlussbälle und -fahrten kosten eine Stange Geld und das lässt sich mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen einnehmen. Ebenfalls um junge Menschen kümmert sich die Rheinflanke, die einen Tischkicker mitgebracht hatte. Der Jugendrat mixte leckere Cocktails für die Besucher. Ebenfalls gab es Stände der verschiedenen Organisationen der beiden Kirchen und zahlreicher weiterer, auch gewerblicher Initiativen. So konnten sich die Besucher vielseitig informieren. Bei einer Tasse Kaffee bot sich schließlich die Gelegenheit, den musikalischen Klängen der Bonner Stadtmusikanten zu lauschen. STF
Auf Fliesen wurden Wünsche und Anregungen dargestellt. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Das Forum Senioren stellte das neue Bürgerquiz vor. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Die Tafel informierte über die Möglichkeiten der Unterstützung. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Superintendent Mathias Mölleken führte durch das Programm. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
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