Allgemeine Berichte | 09.09.2024

Seit 1688 gibt es den „Jorschelder Moat“ in Straßenhaus

Tausende Besucher beim Jubiläumsmarkt

Über 150 Händler und Aussteller boten auf einer Strecke von eineinhalb Kilometern ihre Waren an.  Foto: HEP

Straßenhaus. „Markttreiben bunt und voller Leben, hier kann’s immer Neues geben“, reimt die künstliche Intelligenz von ChatGPT. Das galt auch für den „Jorschelder Moat“, obwohl es den schon in und um Straßenhaus seit 1688 gibt. So war der 335. ein Jubiläumsmarkt, der es in sich hatte: Tausende Gäste an einem Tag, die auf eineinhalb Kilometern die meisten der über 150 Stände besuchten, feilschten und kauften. Schließlich war „Kaiserwetter“.

Schon zur Eröffnungsfeier am Morgen gab es im vollen Festzelt keinen Platz mehr, denn die Besucher wollten die musikalischen Darbietungen, die Ansprachen und den Fassbieranstich durch Ehrengast Peter Hack verbunden mit Freibier erleben. Marktleiterin Barbara Mertgen verabschiedete sich aus ihrem Amt, das sie seit vielen Jahre innehatte, und stellte ihre Nachfolgerinnen vor: Theodora Lippemeier, Ulrike Müller und Hannah Mertgen.

Traditionsgemäß hat der „Jorschelder Moat“ ein reichhaltiges Angebot an Infos und Waren, die u.a. von Lederartikeln, Textilien, Töpfen, Pfannen und Holzarbeiten über Backwaren, Imkererzeugnissen, Metzgereiprodukten, Obst, Gemüse, Käse, Öl, Weine, Senf bis hin zu Kittelschürzen, Küchenmessern und Spielwaren reichten. Aber auch Ess- und Trinkgelegenheiten gab es für die kleinen und großen Marktbesucher. Also überall Spaß und Freude, bis auf die Autofahrer auf der B256, die, wie bei jedem Jahrsfelder Markt vor Straßenhaus in langen Staus standen.

Nach Marktende gegen 18 Uhr ging es los im Festzelt mit Star-DK Markus Deluxe, der mit toller Musik aus der Konserve Stimmung brachte. Zwei Tage später begann die Straßenhauser Kirmes, organisiert vom Karnevalsclub Ellingen, dem Jahrgang und der Gemeinde mit einem großen Programm, das am Sonntag wieder mit Freibier endete. HEP

Über 150 Händler und Aussteller boten auf einer Strecke von eineinhalb Kilometern ihre Waren an. Foto: HEP

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