Allgemeine Berichte | 20.06.2017

Burg Reichenstein erstrahlt in neuem Glanz

Teile der Burgmauern wurden restauriert

Wolfgang Kunz, Wolfgang Theis, Christian Huppertz, Anette Wagner, Manfred Pees, Volker Mendel (von links nach rechts) mit der Burg im Hintergrund. -UP-

Puderbach. Zu einem Informationstermin an der Burg Reichenstein hatten der Förderverein, die Verbandsgemeinde und die Ortsgemeinde Puderbach eingeladen. In den letzten sieben Jahren sind der komplette Turm und der Aufgang stilecht restauriert worden. Dazu war ein erheblicher Aufwand vonnöten, denn die Steine wurden zum Teil aus dem Siegburger Land herangeschafft worden und um eine möglichst lange Lebensdauer zu erreichen, muss der Mörtel individuell für die jeweilige Burg hergestellt werden. Dafür muss die Zusammensetzung des Mörtels wissenschaftlich ermittelt werden. Um die Sicherheit zu gewährleisten, werden im Innenbereich noch Geländer angebracht, bevor Führungen wieder regelmäßig stattfinden können.

Herzstück der Burg ist die wieder hergerichtete Walpoden-Stube, die mit fließendem Wasser, Elektrizität und einer kleinen Küche so ausgestattet ist, dass sie für Veranstaltungen genutzt werden kann.

Auch wenn mit dieser Restaurierung bereits ein großer Schritt in Richtung des Erhalts der Burg getan wurde, sind in den nächsten Jahren trotzdem weitere Arbeiten am Mauerwerk und dem Zugang nötig, um das Kulturgut und Wahrzeichen des Puderbacher Landes zu erhalten und der Öffentlichkeit in naher Zukunft auch zugänglich zu machen. Auch die in der Region selten gewordenen Turmfalken wissen die Ruhe der Burg und ihre Nischen zu schätzen und haben sich dort ein Nest gebaut.

Die Burg befindet sich im Eigentum der Verbandsgemeinde Puderbach, der Förderverein ist für die kulturelle Vermarktung und die Durchführung der Maßnahmen zuständig. Um den jetzigen Zustand zu erreichen haben sich neben der Verbandsgemeinde auch der Naturpark, Privatleute und Firmen beteiligt. Die Sparkasse Neuwied lässt dem Förderverein eine jährliche Zuwendung zukommen und einige Firmen haben auf fünf Jahre eine jährliche Unterstützung von 10.000 Euro zugesagt, sodass gemeinsam mit der Verbandsgemeinde insgesamt 180.000 Euro in den letzten Jahren investiert werden konnten.

Alle Liebhaber des Kulturguts können sich schon wieder den 10. September vormerken – den Tag des offenen Denkmals.

Wolfgang Kunz, Wolfgang Theis, Christian Huppertz, Anette Wagner, Manfred Pees, Volker Mendel (von links nach rechts) mit der Burg im Hintergrund. Foto: -UP-

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