Allgemeine Berichte | 11.12.2023

2. Wäller Fahrradkongress unter dem Motto „Wer Radwege sät, wird Radverkehr ernten“

Teilnehmerzahl enttäuschte

Mit dem Fahrrad bis auf die Bühne: Folkmusiker Günter Gall aus Osnabrück präsentierte beim 2.WFK in Montabaur Auszüge aus seinem Programm „Radlers Seligkeit“ – doch auch er schaffte es nicht, mehr Radler in die Stadthalle zu locken.  Foto: Uli Schmidt

Montabaur. Der mit Unterstützung der Sparkasse Westerwald-Sieg und dem GIANT-Store Montabaur ermöglichte 2. Wäller Fahrradkongress (WFK) ging wie geplant unter dem Motto „Wer Radwege sät, wird Radverkehr ernten“ über die Bühne der Stadthalle in Montabaur. In Kooperation mit Stadt und VG Montabaur wurde ganztags ein informatives und unterhaltsames Programm rund um den Radverkehr geboten. Davon ausgehend, dass sich immer mehr Menschen im Westerwald dafür interessieren, was sich rund um die Schaffung der für den Radverkehr notwendigen Infrastruktur in Form von geeigneten Radwegen und mehr im Westerwald tut, hofften die ehrenamtlichen Organisatoren rund um den VCD-Kreisverband nach einem ganzen Jahr Vorbereitung auf eine volle Stadthalle.

Doch weit gefehlt, verbunden mit der Erkenntnis: Es gibt in der Region Tausende von Radfahrer/innen, die massiv das vermeintliche Nixtun der dafür zuständigen öffentlichen Stellen jahrein, jahraus beklagen, aber nicht bereit sind selbst auch nur mal für einige Stunden einen mühsam vorbereiteten WFK mit ihrer Anwesenheit zu unterstützen. Und das war zwingend notwendig, um dem Projekt die erhoffte politische und gesellschaftliche Wirkung zu geben! Ähnlich enttäuschend verliefen bisher die Anstrengungen, den ADFC zu einer starken Lobby für die Fahrradfahrenden im Westerwald zu machen – nur einzelne Fahrradbegeisterte bringen sich dabei ein und packen mit an!

Vor diesem eher ernüchternden Hintergrund der bisherigen Arbeit rund um den WFK, überlegen die Organisatoren ergebnisoffen, wie es weiter gehen kann. Geplant ist der 3. WFK am 21. September 2024 ganztags im und um das Bürgerhaus in Wirges. Dabei sollen die praktischen Aktionen rund ums Fahrrad im Freien einen Schwerpunkt bilden. Doch um das zu realisieren, muss das WFK-Team gestärkt werden, sind einige neue Aktive mit etwas Tatendrang und Organisationstalent gerne willkommen. Bei einem Arbeitsfrühstück am 20. Januar 2024 in der „Freimühle“ bei Girod soll dann gemeinsam überlegt werden, wie es weitergehen kann und welche Schritte eingeleitet werden sollen. Wer an einer Mitarbeit im WFK-Orgateam interessiert ist, kann sich melden - sollte zumindest aber an einem der beiden bisherigen Kongresse dabei gewesen sein. Gesucht werden aber auch noch Sponsoren, die für etwas finanziellen Rückenwind sorgen wollen. Weitere Infos gerne unter www.waellerfahrradkongress.de oder bei der WFK-Projektgruppe unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.

Pressemitteilung

der WFK-Projektgruppe

Mit dem Fahrrad bis auf die Bühne: Folkmusiker Günter Gall aus Osnabrück präsentierte beim 2.WFK in Montabaur Auszüge aus seinem Programm „Radlers Seligkeit“ – doch auch er schaffte es nicht, mehr Radler in die Stadthalle zu locken. Foto: Uli Schmidt

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