Allgemeine Berichte | 08.10.2019

Veranstaltungsreihe im Kemperhof in Koblenz eröffnet

Therapie und Unterstützung

Gemeinschaftsinitiative bietet breites Programm zum Thema Brustkrebs für Betroffene und Interessierte

Ein Herz aus Rosen soll an die Frauen erinnern, die den Kampf gegen den Brustkrebs verloren haben. Im Kemperhof ist die Veranstaltungsreihe mit Vertretern der Gemeinschaftsinitiative zum Brustkrebsmonat eröffnet worden (v. l.): Gerti Kunz (Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz), Heide Krissel und Monika Fischbach (Frauenselbsthilfe nach Krebs), Dr. Sebastian Friederichs (GK-Mittelrhein) und Katharina Hoffmann (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Koblenz). Foto: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

Koblenz. Brustkrebs ist eine der am besten erforschten und am erfolgreichsten behandelbaren Krebserkrankungen. Die Versorgung von Frauen, die an Brustkrebs erkranken, wird immer besser. Trotzdem sterben nach wie vor täglich etwa 48 Betroffene in Deutschland an dieser Diagnose. Durchschnittlich erkrankt derzeit jede achte Frau im Laufe ihres Lebens daran. Bereits in den 80er-Jahren wurde der Oktober als Brustkrebsmonat ins Leben gerufen. Seitdem wird er jährlich genutzt, um über Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuklären. Dieses Ziel hat sich die Gemeinschaftsinitiative „Koblenz wird pink“ gesetzt und bietet auch in diesem Jahr wieder ein breites Programm für Betroffene und Interessierte an.

Auftakt der Veranstaltungsreihe war am 1. Oktober im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof. Vertreter der Gemeinschaftsinitiative stellten hier ein Rosenherz auf, um der Frauen zu gedenken, die den Kampf gegen Brustkrebs verloren haben. Mit großem Engagement und viel Informationsmaterial gaben sie an diesem Tag Betroffenen und Interessierten Auskunft. „Die Erkrankung wandelt sich zu einer chronischen Erkrankung mit teilweise wiederkehrenden Behandlungsphasen – und das über Jahre“, erklärte Gerti Kunz von der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz. „Langzeitüberlebende haben besondere Probleme und Unterstützungsbedarf im körperlichen und psychischen Bereich.“ Helfen kann in dieser Situation die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), „denn wer dieses Schicksal selbst durchlebt hat, kann ehrlich mit Lebenserfahrung und Rat zur Seite stehen“, sagte Monika Fischbach, eine Vertreterin der Gruppe. Einen Überblick über die komplette Reihe und die Angebote der Partner gibt es unter www.koblenz-wird-pink.de. Pressemitteilung des

Gemeinschaftsklinikums

Mittelrhein

Ein Herz aus Rosen soll an die Frauen erinnern, die den Kampf gegen den Brustkrebs verloren haben. Im Kemperhof ist die Veranstaltungsreihe mit Vertretern der Gemeinschaftsinitiative zum Brustkrebsmonat eröffnet worden (v. l.): Gerti Kunz (Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz), Heide Krissel und Monika Fischbach (Frauenselbsthilfe nach Krebs), Dr. Sebastian Friederichs (GK-Mittelrhein) und Katharina Hoffmann (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Koblenz). Foto: Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein

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