Interessengemeinschaft Historisches Alken (IHA) lässt alte Tradition wieder aufleben
Thuranter Ritterschaft verlässt die Burg
Eine beleuchtete Tanne wurde auf dem Söller nächst dem Kölner Turm aufgerichtet und soll weithin sichtbar ab dem 1. Advent von dort oben leuchten
Alken. Vorzeiten war es die Regel, dass während der Advents- und Weihnachtszeit eine beleuchtete Tanne auf der Burg Thurant aufgestellt wurde. Dieses Zeremoniell hat man aus derzeit nicht bekannten Gründen zum Ende des vorherigen Jahrhunderts aufgegeben. Vonseiten des Vorstandes der IHA (Interessengemeinschaft Historisches Alken) wurde angeregt diese Tradition wieder aufleben zu lassen. Zustimmung und ein Termin waren schnell gefunden. Holger Simonis, 1. Vorsitzender des eingetragenen Vereins, besorgte die nötigen Zutaten, wie Lichterketten und Befestigungsmaterial sowie eine rund fünf Meter hohe Tanne aus dem eigenen Waldbestand. Gegen 14 Uhr war es dann so weit, dass man die Sache trotz anfänglich widriger Witterungsverhältnisse angehen konnte. Unterstützung beim Vorhaben erhielten die Männer von Seiten der „Legatio ex Colonia Agrippinensis“ (L.E.C.A.) - deren Ritterschaft nicht nur taggleich den Saisonabschluss auf der Burg feierte, sondern auch H. Simonis, alias Berlewin von Alzey, angehört. Mit Hauruck und Manpower wurde die Tanne auf dem Söller nächst dem Kölner Turm aufgerichtet und mit ausreichender Beleuchtung versehen. Weithin sichtbar wird er nun ab dem 1. Advent von dort oben leuchten und von Alken und den Nachbarorten aus zu sehen sein. Die Ritterschaft der L.E.C.A., Burghelfer und Anwesende der IHA folgten der Einladung des Verwalterehepaares, Kastellanin Petra und Ottmar von Ruitsch, welche traditionsgemäß vor Schließung der Burganlage zum Gelage an reichlich gedeckter Tafel geladen hatten. Der Scriptor der Horde gab einen kurzen Rückblick über die übers Jahr begangenen Tätlichkeiten.
Winterpause bis „Moosemannfest 2018“
Mit dem Hinweis: „Schließlich sind wir eine Raubritterburg und nicht zum Spaß hier“, leerte man ein paar Krüge guten Moselweines. Nach einem erfolgreichen Jahr 2017 geht man nun bis zum „Moosemannfest 2018“ in die Winterpause. Diese jedoch nur für die zahlreichen Besucher der Veste. Ausreichende Arbeiten, die während der Öffnungszeiten nicht durchgeführt werden können, stehen zur Erledigung an. Für das nun folgende Jahr ist bereits Einiges in Planung an denen beide Gruppierungen, e. V. der IHA und die Horde der L.E.C.A. , auch zusammen nach außen hin auftreten werden.
