Tischler-Innung Rhein-Lahn feiert ihre erfolgreichen Prüflingsabsolventen
Rhein-Lahn-Kreis. Mit ihrer zukunftssicheren Ausbildung zum Tischler sind sie bestimmt nicht auf dem Holzweg: 14 junge Gesellinnen und Gesellen konnte die Tischler-Innung Rhein-Lahn jetzt in ihren Reihen willkommen heißen. Zur feierlichen Freisprechung lud das Innungsteam in die Aula der Berufsbildenden Schule Lahnstein ein. Zahlreiche Gäste, darunter Ausbilder, Betriebsinhaber, Mitglieder der Innung, der Kreishandwerkerschaft und des Fachverbandes sowie Eltern und Freunde kamen zusammen, um den Übergang der jungen Leute vom Auszubildenden- in den Gesellenstatus zu feiern. Beeindruckt wurden die Festgäste von 14 individuell gestalteten Gesellenstücken. Diese reichten von einer Garderobe in Esche und Douglasie über eine Anrichte aus Eiche bis zum sechseckigen Schachbretttisch. Trotz der schwierigen Prüfungsbedingungen und der gnadenlosen sommerlichen Temperaturen haben alle Teilnehmer ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden. Dies berichtete Lehrerin Monika Richter: „Dafür ein ganz großes Lob!“ Schon der Start in die Ausbildung sei für die elf Männer und drei Frauen holperig gewesen. Denn die Corona-Pandemie machte einen geregelten Schulbesuch zeitweise unmöglich, statt Präsenz- gab es Onlineunterricht. Monika Richter lobte, daß sich trotz der Herausforderungen eine starke Gemeinschaft entwickelt habe. Das war spürbar in der Freisprechungsfeier und auch in der humorvollen Rede von Klassensprecher Tom Lauer. Herzliche Grußworte und Glückwünsche entrichteten Roland Hofmann, Obermeister der Innung, Dietmar Weber, Schulleiter der BBS Lahnstein, Hermann Hubing, Geschäftsführer des Fachverbandes Leben Raum Gestaltung Hessen/ Rheinland-Pfalz und Kreishandwerksmeister Johannes Lauer. Der Prüfungsvorsitzende Fabian Pattar verteilte die Gesellenbriefe. Für die drei Prüfungsbesten gab es Verpflegungsgutscheine, die Hermann Hubing gerne überreichte. Auf Platz eins landete Tobias Klein (Ausbilder Thomas Klein, Holzhausen), auf Platz zwei Simone Reiländer (Jürgen Zmelty, Lahnstein), auf Platz drei Josh Motschke (Fetz Quadrat OHG, Miehlen). Zum Ausklang der Veranstaltung konnten die Gäste Snacks und Getränke genießen und die Möbelstücke noch einmal genauer betrachten. Sicher wird der Wunsch Schulleiter Webers auch in diesem Jahr wieder ungehört verhallt sein: „Ich werde wie immer nach den Freisprechungen der Tischler versuchen, jemanden zu überreden, mir sein Gesellenstück zu verkaufen.“ Die TischlerInnung Rhein-Lahn ist sich sicher, dass die schönen Unikate einen würdigen Platz in den Wohnräumen ihrer Hersteller finden – möglicherweise werden sie sogar voller Stolz in die nächste Generation weiterverebt.
Pressemitteilung der
Kreishandwerkerschaft
Rhein-Lahn
