Elztal-Festival bot vielfältiges Programm an der Brückenmühle in Roes
Tolle Musik und Unterhaltung
Roes. Bestens bestückt mit Darbietungen zahlreicher Musiker, Interpreten, Darsteller und bildender Künstler präsentierte sich das Unterhaltungsprogramm des diesjährigen Elztal-Festivals. Dies an bewährter Stelle an drei Tagen im Grüngürtel rund um die Brückenmühle. Allerdings offenbarte sich das Besucheraufkommen eher überschaubar. Leider, denn das was die oftmals namhaften Festivalaktiven auf und vor der Bühne, sowie auf der gesamten Eventwiese boten, war allemal sehens- und hörenswert. Viel Spaß daran hatten erkennbar all jene Kulturfreunde, die sich dafür ein Kombi- bzw. ein Einzelticket gesichert hatten. So bunt gemischt wie die anwesende Besucherschar präsentierte sich dann auch das Programm, das vornehmlich musikalische Präsentationen bot. Ein Highlight diesbezüglich war unter anderem der tolle Auftritt von Judith Marien (Oberöfflingen) die zu ihren mit glockenklarer Stimme gesungenen Traumballaden zusätzlich Keyboard und Handpauke trefflich zum Einsatz brachte. Ebenso beeindruckend der Beitrag der Grupo Sal, auch bekannt als die Stimme Lateinamerikas, sowie der ihrer Gleichgesinnten von der Grupo Manzanar (Chile). Angelika Deffner (Stuttgart) konnte dagegen mit ihrem Schattentheater kurzweilig erfreuen. Ein Ergebnis, das sich laut Zuschauer auch das Duo Tanztheater Carambolage (Schweiz) auf die Fahne schreiben durfte. Musikalisch wiederum exzellent die BluesNasen ft. Larry ´Doc` Watkins, das Trio Picon und Klaus der Geiger aus Köln. Nicht minder trafen den Geschmack des Publikums Mannijo (Frankreich), Thomas Becker, Mackefisch und das Odessa Projekt. Laut und rhythmisch ging es bei der Truppe Samba Balawaa (Saarwellingen) zur Sache, deren Performance zum Mitklatschen animierte. Nach weiteren tollen Auftritten setzte der Musikverein Löf mit beliebten Ohrwürmern den hörenswerten Schlusspunkt des Festivals. TE
Ein Highlight beim Festival waren die traumhaften Balladen der Interpretin Judith Marien.
Bei der saarländischen Gruppe Samba Balawaa ging es laut und rhythmisch zur Sache.
