Die Sitzung der KG Blau-Weiß Moselweiß begeisterte in der BBS-Aula die Narren
Tolle Tänze und witzige Büttenreden
Programm reichte von Lehrern, Vätern und Tanzmariechen bis hin zu lustigen Clowns
Koblenz. Wie man heute als gestresster Vater mit Lehrern umgeht, legte Sitzungspräsident Steffen Heidorn dar: „Mein Sohn hat nicht geschwänzt, der war phasenweise auf Schuldistanz.“
Der Büttenredner erzählte aber auch aus seiner Lehrerzeit, als Eltern meinten, mein Kind hat ADS. „Ihr Kind hat kein ADS, das ist einfach nur strunzdumm.“ Der Lehrer teilte einem Vater mit, dass bei seinem Sohn Schmuddelhefte gefunden wurden.
Vater war völlig außer sich: „Was, mein Sohn liest...“ Für solche und auch andere Witze bekam nicht nur Steffen Heidorn viele Lacher und Applaus, sondern alle anderen Redner auf der Karnevalssitzung der KG Blau-Weiß Moselweiß auch. Bei zwei Sitzungen in der Aula der BBS begrüßte Steffen Heidorn die Narren, die von dem abwechslungsreichen Programm einfach nur begeistert waren.
Zu Beginn brachten Prinz Marco und Confluentia Kim mit Gefolge richtig Stimmung in die Narrhalla und verteilten Orden und Geschenke an die Blau-Weißen, die sich revanchierten.
Ein Garde-Medley mit 50 Aktiven startete das Programm bei dem Mini-Garde, mittlere Garde (Trainerinnen sind Maike Künster sowie Kerstin und Tanja Schmitz) und große Garde (Trainerin Lara Marquardt) fantastische Tänze auf die Bühnenbretter legten.
Die drei Clowns
Die drei Clowns (Niklas Thull, Paul List, Linus Gans) schafften es nicht 28 durch 7 zu teilen: „7 Geißlein und 28 Wölfe. Wie viele Wölfe frisst jedes Geißlein?“ Oder: „Wenn ich bis zum 28. Februar 7 Mal mit dem Bus nach Koblenz fahre, wie teuer ist dann eine Fahrt?“ Dafür bekamen auch diese Nachwuchskarnevalisten frenetischen Beifall.
Dass Gardemädchen auch Showtanz beherrschen, bewiesen die Minis bei ihrem Auftritt „Quer durch den Karneval“. Bei der Jugend, also den Dancing Devils, wirbelten die Tänzerinnen und ein Tänzer als Piraten über die Bühne. Einige von ihnen traten später als Candy Girls auf und begaben sich tänzerisch ins Reich von Kleopatra. Als Firestars machten 19 Damen bei ihrem Showtanz eine Reise um die Welt, die Janine Hulshof einstudiert hatte.
Aus seinem Alltag im Büro berichtete Lucas Agen: Der Chef fragte vor versammelter Mannschaft einen Mitarbeiter was er in der Woche verdient. Antwort: 300 Euro. Der Chef: „Hier sind 600 Euro, hau ab und komm nie wieder.“ Etwas später: „Was hat dieser faule Sack eigentlich gemacht?“ Antwort: „Pizza gebracht“.
Über den Mariechentanz von Lea Preugschas und Kira Görgen, die dann noch mit Lara Marquardt und Denise Ziehen gemeinsam auftraten, konnten die Narren im Saal nur staunen. Einstudiert hatte dies Janine Hulsoff.
Die Best Sektbar Kruh Äwa, bestehend aus Angelique Schmidt, Maike Sauerborn und Nadine Schiffmann-Nink, veranstaltete ein Confluentia Casting, dabei auch eine Miss Kartoffelsack. Und nach witzigem hin und her meinte eine: „Ich möchte gern Prinzessin sein, wenn nicht, dann wär´ das echt gemein.“
Apropos Confluentia: Im übernächsten Jahr stellt Blau-Weiß Moselweiß das Koblenzer Tollitätenpaar. Mit den Vorbereitungen der KG setzte sich der „Musselweißer-Debbescheißer“ Daniel Stein auseinander: „Die stelle jetzt schon alle Weichen, denn eine Hofburg wird für die Suffköpp nit...“ und die Narren im Saal ergänzten „reichen.“ So nahm Danny bei seiner gesamten Büttenrede die Zuhörer mit, die davon angetan waren.
Für Partypower sorgten die Los Chaotos mit Torsten Müller, Patrick Zeitz, Arthur Glaubez und Michael Stein, was dann ins Finale einer grandiosen Karnevalssitzung mündete. HEP
Das Publikum wurde mit tollen Tänzen und viel Akrobatik verwöhnt.
