„Carpe Diem - Verein zur Förderung von Jugendhilfe und Schule e.V.“ feiert Zehnjähriges
Tolles Programm zum Jubiläum
Rheinbach. Der Rheinbacher Verein „Carpe Diem - Verein zur Förderung von Jugendhilfe und Schule e.V.“ feiert sein zehnjähriges Jubiläum. Carpe Diem ist Träger von vier offenen Ganztagsgrundschulen und der Übermittagsbetreuungen an den weiterführenden Schulen in Rheinbach und bietet zusätzlich zahlreiche Ferienfreizeiten an. Zu einer Feier lud der Vorstand in den Mariensaal des St. Joseph Gymnasiums ein. In seiner Begrüßungsrede zeigte der Vorsitzende Joachim Schneider nochmals die Beweggründe zur Gründung und die Entwicklung des Vereins auf. Wurden im ersten Jahr täglich 43 Kinder betreut, sind es mittlerweile täglich über 450 Kinder, die von 97 Mitarbeitern betreut werden. War damals die OGS noch die Ausnahme, so ist sie heute aus keiner der Grundschulen mehr wegzudenken. Diese Entwicklung nahm der stellv. Rheinbacher Bürgermeister Claus Wehage zum Anlass, um die Zeit damals mit heute zu vergleichen. „Da immer mehr Eltern und Alleinerziehende einer beruflichen Tätigkeit nachgehen wollen und müssen, ist eine Ganztagsbetreuung unverzichtbar geworden“, so Wehage. Für Carpe Diem - was übersetzt „Nutze den Tag“ bedeutet - ist der Name somit Programm. Carpe Diem hat sich in der Rheinbacher Bildungslandschaft etabliert und ist zu einem wertvollen Partner für Schule und Stadt geworden. Gestartet ist der Verein vor zehn Jahren mit der Offenen Ganztagsgrundschule am Sürster Weg. Unter dem damaligen Schulleiter Andreas Paul, der inzwischen Schulrat in Bonn ist, wurde mit großem Engagement eine Offene Ganztagsgrundschule eingerichtet. Andreas Paul erinnerte in seiner Ansprache ebenfalls an die Gründungsphase des Vereins und bescheinigt den Rheinbacher Offenen Ganztagsgrundschulen eine exzellente Arbeit. Aufgrund der intensiven und guten Zusammenarbeit mit Carpe Diem denkt er heute immer noch gerne an diese Zeit zurück. Paul findet es bemerkenswert, dass fast alle Mitarbeiterinnen dem Verein bis heute die Treue halten. Nachdem mit der OGS der erfolgreiche Durchbruch gelungen war, folgten kurze Zeit später die Ganztagsschulen in der Bachstraße, Flerzheim und Wormersdorf. Damit die Kinder auch nach der Grundschule gut betreut werden, weitete Carpe Diem sein Angebot auf die weiterführenden Schulen aus. Am Sankt Josef und am Städt. Gymnasium bietet der Verein eine Übermittagsbetreuung mit Hausaufgabenhilfe bis in den späten Nachmittag hinein an. Auch an der Realschule und der Gemeinschaftshauptschule übernahm der Verein die Übermittagsbetreuung. Wie Joachim Schneider mitteilte, entwickelte sich aus der täglichen Arbeit heraus ein weiterer Schwerpunkt in der Vereinsarbeit, nämlich die Ferienfreizeiten. Dieses Angebot können alle Rheinbacher Kinder- und Jugendliche nutzen, unabhängig davon, ob sie eine Ganztagsschule besuchen. Im vergangenen Jahr bot der Verein elf Freizeiten in den Ferien an, an denen 280 Kinder und Jugendliche teilnahmen.
„Zehn Jahre nach Vereinsgründung kann Carpe Diem auf seine Arbeit stolz sein. Dieser Erfolg hat viele Väter und Mütter“, so Schneider. Würdigende Worte fand er für die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Kooperationspartner, die täglich mit viel Engagement und Herzblut die Kinder betreuen. Wichtig für eine gute Arbeit seien aber auch die Schulleitungen, die Lehrerinnen und Lehrer, die Hausmeister, die Schulsekretärinnen und das Schulamt der Stadt Rheinbach. Ganztagsbetreuung kann nur funktionieren, wenn alle bestmöglich zusammenarbeiten, so Joachim Schneider.
Tolle Beiträge der OGS-Kinder
Die von der stellv. Vorsitzenden Kristin Schule-Beckhausen organisierte Jubiläumsfeier wurde durch tolle Beiträge der OGS-Kinder umrahmt. Die Kinder der OGS Flerzheim begrüßten die Anwesenden mit einem umgeschriebenen Lied zu der Melodie von „I like the Flowers“. Die OGS Sürster Weg tanzte und präsentierte zum Hit „Auf uns“ was Carpe Diem für sie bedeutet. Die Wormersdorfer Kinder brachten den Mariensaal mit ihrer Miniplaybackshow zum rocken und die Kinder der OGS Bachstraße schilderten ihren OGS-Alltag mit einem selbst gedrehten Video. Zum Schluss ehrte der Vorsitzende Schneider die Mitarbeiterinnen Pascale Ziegler, Ruth Pomp, Marianne Eitle und Jenny Schneider für ihre zehnjährige Mitarbeit im Verein.
