Allgemeine Berichte | 13.10.2017, 16:28 Uhr

Sparkasse Mayen unterstützt weiterhin das Projekt

„Tour de Nazmi“ spendet 1.444 Euro für „Die Pumpe“

Freundeskreis „Tour de Nazmi“: v.l.: Sergen Akayoglu , Frank Hohmann, Diakon Dr. Peter Helmling, Erik Fuchs Elvira Akbey. Privat
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Die vom „Freundeskreis Nazmi Akbey“ im Rahmen von „Andernach schmeckt“ durchgeführte „3. Tour de Nazmi“, hat 1.444 Euro an Spendengelder erbracht, davon wurden 444 Euro von der Sparkasse Mayen gespendet. Der Betrag wurde der „Pfarrgemeinschaft Andernach“ zur Unterstützung der ehrenamtlichen Fahrradwerkstatt „Die Pumpe“ übergeben. Diakon Dr. Helmling: “Wir freuen uns sehr über die erneute Spende des „Freundeskreises Nazmi Akbey“. Sie hilft uns „Die Pumpe“ weiter am Leben zu erhalten und so die Mobilität von Flüchtlingen und Hartz IV-Empfängern zu fördern.„ Momentan suchen die „Pfarrgemeinschaft Andernach“ und das „Amt für Jugend, Soziales und Schulen“ der Stadt nach Lösungen, wie man Zukunft der Fahrradwerkstatt sicherstellen kann. Der „Freundeskreis Nazmi Akbey“ bietet dazu seine Unterstützung an. Im kommenden Jahr sollen mit der Durchführung der „4. Tour de Nazmi“ weitere Spenden zur Mobilitätsförderung von Bedürftigen gesammelt werden: bisher hat das familienfreundliche Radfahr-Event die stolze Gesamtsumme von 5.500 Euro zur Durchführung sozialer Projekte in Andernach aufgebracht. Elvira Akbey: “Mein Mann wäre stolz auf seine Freunde, die sich mit dem Projekt in seinem Sinne engagieren.„ Erik Fuchs: “Wir freuen uns, dass die Sparkasse Mayen uns auch nächstes Jahr unterstützt. So wird man uns für die Durchführung der „4. Tour de Nazmi“ die Hüpfburg zur Verfügung stellen, damit wir das Event noch familiengerechter gestalten können.„

Über 200 Fahrräder hat „Die Pumpe“ seit ihrem Bestehen an Flüchtlinge und Hartz IV ausgegeben. Der ehemalige DDR-Kadertrainer Bernhard Konicek und sein Kollege Bernd Gehring sind die ehrenamtlichen „Schrauber“, die die gebrauchten Zweiräder mit Wissen und Leidenschaft wieder fahr- und verkehrstüchtig machen. Dr. Helmling: “Wir geben die Fahrräder gegen eine Gebühr von maximal 25 Euro ab. Gibt es später technische Probleme, können die Besitzer ihre Räder zur Reparatur in „Die Pumpe“ bringen. Auch in diesen Fällen wird je nach Aufwand und Ersatzteilbedarf ein kleine Gebühr fällig, bei deren Festlegung wir die persönliche Situation des Betroffenen berücksichtigen. Die Spende des „Freundeskreises Nazmi Akbey“ entlastet unser Aufkommen für das Budget zur Ersatzteilbeschaffung.„

„4. Tour de Nazmi“

Frank Hohmann vom Freundeskreis kündigt für das kommende Jahr erste Änderungen im Ablauf der „4. Tour de Nazmi“ an: “Wir werden die Tour wieder im Rahmen von „Andernach schmeckt“ durchführen, aber Start und Ziel am Platz vor dem „Mariendom“ aufbauen. Durch Einbeziehung des dortigen Spielplatzes können wir den Ablauf noch kindgerechter und damit familienfreundlicher gestalten. Darüber hinaus werden wir eine Anfrage an die Stadt richten, ab man im Zeitfenster zwischen der Beendigung des letzten sonntäglichen Gottesdienstes und dem Start der „Tour de Nazmi“ nicht auf dem Domplatz gefundene Fahrräder versteigern kann.„ Bleiben soll die Startfreigabe zur Tour durch Oberbürgermeister Achim Hütten, sofern sein Terminkalender dies erlaubt.

Freundeskreis „Tour de Nazmi“: v.l.: Sergen Akayoglu , Frank Hohmann, Diakon Dr. Peter Helmling, Erik Fuchs Elvira Akbey. Foto: Privat

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