Neujahrsempfang der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler
„Tradition des guten Miteinanders“
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die St. Pius Kirche und das angrenzende Pfarrheim an der Schützenstraße waren jetzt Schauplatz des Neujahrsempfangs der Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Nach einem von Dechant Jörg Meyrer und Pastor Peter Dörrenbächer zelebrierten Gottesdienst konnte das Team der Pfarreingemeinschaft zahlreiche Gäste und Ehrengäste begrüßen.
Der Neujahrsempfang stand heuer unter dem Motto „Die Tradition des guten Miteinanders und des engagierten Glaubens und Handelns“ – ein Leitspruch, den man in der Kreisstadt auch leben möchte, ist doch die Pfarreiengemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Zusammenschluss aus einstmals sieben Einzelpfarreien. Die bevorstehenden, moderaten Veränderungen im Bistum Trier in Bezug auf die Pfarreiengemeinschaft erläuterte Jörg Meyrer. „Es wird voraussichtlich in diesem Jahr keine größeren Veränderungen geben, aber auch keinen Stillstand. Wir haben wertvolle Impulse gesetzt und diese werden wir weiterverfolgen. Wir werden weiterhin Kirche vor Ort sein, Christen in dieser Stadt.“
„Einheit in Vielfalt“
Der 1. Kreisbeigeordnete, MdL Horst Gies, sprach in seinem Grußwort unter anderem vom Gedenktag an die Opfer des Holocausts, die man im Rahmen einer lebendigen Erinnerungskultur niemals vergessen dürfe. „Wir müssen uns immer wieder bewusst machen, dass es so etwas auf der Welt nie wieder geben darf“, so Horst Gies.
Pfarrer Friedemann Bach überbrachte herzliche Neujahrswünsche von der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Neuenahr und vergaß dabei auch die Mitmenschen nicht, denen es durch Krankheit oder Unglück nicht gut geht. Darauf, dass bei den vielen anstehenden Aufgaben und Herausforderungen, die den Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeitern und Helfern der Pfarreiengemeinschaft in den kommenden Jahren bevorstehen, der Fokus auch weiterhin auf den sozialen Aspekt gerichtet ist, hofft der Erste Beigeordnete Peter Diewald, der als Vertreter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler das Wort an die Gäste richtete.
„Ich bin mir sicher, dass wir auch bei dem jetzt eingeschlagenen Weg der Pfarreienreform eine „Einheit in Vielfalt“ erleben können und werden“, so Peter Diewald.
