Allgemeine Berichte | 11.10.2019

innogy und der Verteilnetzbetreiber Westnetz investieren rund 3,3 Millionen Euro am Standort Rauschermühle

Transformatorenabstellplatz - Sanierungen - Sicherheit und Arbeitsplätze

Vertreter der Westnetz und innogy, der Ortsgemeinde Saffig und Plaidt sowie der Verbandsgemeinde Pellenz machten sich persönlich ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten.

Überzeugten sich vom Fortschritt der Bauarbeiten (v. l.): Michael Dötsch, Leiter Kommunales Partnermanagement Rauschermühle; Dirk Rohm, Ortsbürgermeister aus Saffig; Herbert Sesterhenn, Leiter Planen/Bau Rheinland-Pfalz; Rainer Fennel, Leiter Operation Rheinland-Pfalz; Peter Wilkes, Ortsbürgermeister aus Plaidt; Klaus Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz; Edwin Schick, Leiter Regionalzentrum Rauschermühle und Kurt Hürter, AssetmanagementFoto: Westnetz

Plaidt. Die Planungen sind abgeschlossen und die Bauarbeiten für einen neuen Transformatorenabstellplatz am Standort Rauschermühle der Westnetz in Plaidt haben begonnen. Dort werden zukünftig für den Betrieb des Stromnetzes von Rheinland-Pfalz Transformatoren für die Mittelspannung und Hochspannung als Reserve vorgehalten, die im Notfall und für Tauschzwecke direkt von diesem Standort aus ins Netz eingebaut werden können. Das Unternehmen Westnetz, Verteilnetzbetreiber der innogy, investiert knapp 1,5 Millionen Euro in das geplante Projekt. Nun kamen Vertreter der Westnetz und innogy, der Ortsgemeinde Saffig und Plaidt sowie der Verbandsgemeinde Pellenz zusammen, um sich persönlich ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten zu machen.

Zehn Transformatoren können künftig gelagert werden

Der Transformatorenabstellplatz liegt mit einer guten Anbindung an die Autobahn sehr verkehrsgünstig und ist somit als zentrales Lager für alle Umspannanlagenstandorte im südlichen Bereich der Westnetz optimal geeignet. „Durch die zentrale Lagerung der 110 kV-Transformatoren sind wir in der Lage, Störungen in unserem Netzgebiet schnell zu beheben und bei Bedarf die entsprechenden Geräte unkompliziert auszutauschen. Das macht unser Netz sicher und zukunftsfähig“, erläutert Herbert Sesterhenn, Leiter Planen/Bau Rheinland-Pfalz der Westnetz. Die Bauphase des neuen Transformatorenabstellplatzes wird circa drei bis vier Monate andauern. Sobald die Arbeiten beendet sind, können zehn Transformatoren für Hochspannung und Mittelspannung dort gelagert werden. Rainer Fennel, Leiter des Operation Rheinland-Pfalz der Westnetz ist stolz auf dieses Projekt: „Wir investieren nicht nur in die Sicherheit und Verfügbarkeit unseres Netzes, sondern gleichzeitig sichern wir auch unsere Arbeitsplätze vor Ort. Unsere Mitarbeiter sind stolz darauf, das neue Transformatorenlager vor Ort operativ zu betreuen und im Notfall den Austausch der Transformatoren koordinieren zu können.“

Ein Transformator für Mittelspannung und Hochspannung hat ein Gewicht von bis zu 100 Tonnen und kann nur mit einem speziellen Schwerlastfahrzeug transportiert werden, sodass die Straße zum Standort Rauschermühle als Transportweg bereits im April diesen Jahres saniert wurde. Die Verstärkung der Brücke für den Schwertransport über die Nette in Plaidt erfolgt seit Anfang August. Die Bauarbeiten für die gesamten Maßnahmen werden von Bauunternehmen aus der Region durchgeführt.

Im Zuge der Straßensanierung hat Westnetz auch die Oberflächensanierung mit der Ortsgemeinde Saffig abgestimmt. Ortsbürgermeister Dirk Rohm aus Saffig und Ortsbürgermeister Peter Wilkes aus Plaidt zeigten sich zufrieden mit der Sanierung der öffentlichen Verkehrswege und dankten Westnetz für die kooperative Zusammenarbeit.

Sichere Versorgung mit Energie ist eine elementare Aufgabe

Auch Klaus Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz ist von der Investition überzeugt: „Die sichere Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger mit Energie ist eine elementare Aufgabe. Mit der Westnetz wissen wir die Versorgung unserer Region in guten Händen eines starken und verantwortungsvollen Partners. Der neue Transformatorenabstellplatz ist eine Investition in die sichere Energieversorgung unserer Region.“

Sanierung des Verwaltungsgebäudes, Bau einer Lagerhalle

Eine weitere Investition am Standort Rauschermühle war in diesem Jahr die Sanierung des Verwaltungsgebäudes in Saffig sowie der Bau einer Lagerhalle in Plaidt mit einer Investitionssumme in Höhe von über 1,8 Millionen Euro seitens innogy. Sieben Mitarbeiter aus der Abteilung Operation Rheinland-Pfalz, Freileitungs-Betriebsbereich Süd, die ihren Arbeitsort bisher in Koblenz hatten, sind Anfang Juli in das Verwaltungsgebäude Rauschermühle umgezogen. Durch die Standortverlagerung mussten auch sämtliche Fahrzeuge, Arbeitsgeräte und spezielles Freileitungs-Entstörungsmaterial der Kollegen untergebracht werden. Daher hat innogy in den vergangenen Monaten eine neue Lagerhalle inklusive einer kleinen Werkstatt für notwendige Arbeiten vor Ort errichtet.

„Es war uns schon lange ein Anliegen, die Kollegen der Abteilung Operation Rheinland-Pfalz, Freileitungs-Betriebsbereich Süd an unserem Standort Rauschermühle unterzubringen. Wir sind froh, dass wir nun in diesem Zusammenhang das Verwaltungsgebäude sanieren und neue Büroräume für unsere Kollegen schaffen konnten“, erklärt Edwin Schick, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle. „Damit schaffen wir Synergien und sind für die Zukunft gut aufgestellt.“Pressemitteilung

Westnetz

Überzeugten sich vom Fortschritt der Bauarbeiten (v. l.): Michael Dötsch, Leiter Kommunales Partnermanagement Rauschermühle; Dirk Rohm, Ortsbürgermeister aus Saffig; Herbert Sesterhenn, Leiter Planen/Bau Rheinland-Pfalz; Rainer Fennel, Leiter Operation Rheinland-Pfalz; Peter Wilkes, Ortsbürgermeister aus Plaidt; Klaus Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz; Edwin Schick, Leiter Regionalzentrum Rauschermühle und Kurt Hürter, AssetmanagementFoto: Westnetz

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