Rudergesellschaft Lahnstein investiert in die Zukunft
Trotz Corona–Pandemie, es geht weiter
Lahnstein. Seit einigen Jahren schauen die Verantwortlichen der Rudergesellschaft Lahnstein in den Sommermonaten zum Vater Rhein, der immer öfters mit extremem Niedrigwasser aufwartet.
Dies bedeutete dann zwangsweise, dass die Aktiven mit ihrem Sportgerät nicht mehr aufs Wasser kommen.
Der bestehende, auf Schienen laufende Anleger hing praktisch in der Luft und ein Einsteigen wer schier unmöglich. Zusätzlich kam das große Risiko von Bootsbeschädigungen hinzu. Vom Einer bis hin zum Vierer betragen die Neukaufpreise zwischen 8.000 bis 25.000 Euro. Es musste also etwas passieren und es stellte sich heraus, dass hier nur ein Umbau der alten Anlage mit der Neuanschaffung eines Schwimmsteges in Frage kam. Der Bauausschuss ging in die Planung und der Vorstand erarbeitete die Finanzierung von ca. 10.000 Euro. Über ein ganzes Jahr dauerte das Prozedere und nun war es endlich soweit. Kurz vor dem Eintreten des Niedrigwassers 2020 wurde die Anlage mit vereinten Kräften installiert und erwies sich auf Anhieb als die optimale Lösung.
Jetzt kann der Trainingsbetrieb wieder ganzjährig durchgeführt werden und man ist sich sicher, hier eine wichtige Investition mit Weitblick getätigt zu haben.
Der neue Schwimmsteg wurde nun in Betrieb genommen. Foto: privat