Stiftslesung in Treis-Karden
Trotz schwierigem Start Leben gemeistert
Werner Baatz schildert seine Kindheit in der Region
Treis-Karden. Den Auftakt der diesjährigen Stiftslesungen – eine Veranstaltungsreihe der Ortsgemeinde Treis-Karden - macht Werner Baatz am Freitag, 11. März, um 19.30 Uhr im Stiftsmuseum in Karden. Er stellt sein Werk „Das Vorzeichen meiner Kindheit“ erstmals in der Region vor.
Der Autor, 1939 in Laband, dem heutigen Labedy, in Oberschlesien geboren, beschloss nach einer Reise in seine alte Heimat, die Geschichte seiner Kindheit aufzuschreiben. So schildert er die wichtigsten Stationen seiner Kindheit und Jugend. In dieser Zeit lebte der Autor von 1950 bis 1958 auch in Düngenheim, Müden, Pommern und Vallendar. Es entstand ein sehr lebendiges Zeitdokument. Eigene Erinnerungen sind gemischt mit Dokumentationen über das Leben und die Aufnahme von Flüchtlingen im Westen. „Das Vorzeichen meiner Kindheit“ lässt die fünf „V“ lebendig werden, die ihn nach eigenen Angaben geprägt haben: Vaterlos, Vertrieben, Verachtet, Verlassen, Verzeihen. Baatz will mit seiner Veröffentlichung zeigen, wie ein Mensch sein Leben trotz schwieriger Startbedingungen selbst in die Hand nehmen und meistern kann. Er lebt heute mit seiner Familie in Köln-Porz.
Die „4. Kardener Stiftslesung“ findet mit Unterstützung der Buchhandlung Layaa-Laulhé (Cochem) und Café Belda (Burgen) statt. Dort sowie in der Tourist-Information Treis-Karden, Tel. (0 26 72) 9 15 77 00, im Bahnhof in Karden, gibt es Karten im Vorverkauf sowie auch an der Abendkasse. Im Eintrittspreis enthalten sind ein Museums-Schnupper-Rundgang sowie Kleingebäck.
Weitere Stiftslesungen
In diesem Jahr finden noch folgende Stiftslesungen statt am 19. Juni: 5. Kardener Stiftslesung (Matinee) mit Peter Friesenhahn; 10. August: 6. Kardener Stiftslesung mit Claudia Magerl („Caesarenblut“); 25. November: 7. Kardener Stiftslesung mit Ralf Kramp (Krimilesung „Schuss mit lustig“).
