„Rheinbacher Ausbildungsmesse“ verzeichnet Besucherrekord
Über 120 Aussteller informierten über Ausbildung und Karriere
Rheinbach. Keine Frage: Die von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach (WFEG) veranstaltete „Rheinbacher Ausbildungsmesse“ ist in der Region in ihrer Größe und Vielseitigkeit einmalig. Professionell und zugleich besucherfreundlich im Alliance Messegebäude untergebracht, herrschen hier perfekte Bedingungen, um Firmen, Institutionen, Behörden und Betriebe mit jungen Menschen und somit mit potentiellen Auszubildenden zusammenzubringen. Über 120 Aussteller auf vier Etagen waren es am vergangenen Samstag, die ein umfassendes Bild über die zahlreichen Möglichkeiten in ganz unterschiedlichen Ausbildungsberufen und Studiengängen zeigten: Vom Lebensmittel-Einzelhandel über die verschiedenen Handwerks-Gewerke und produzierendes Gewerbe bis hin zu Behörden, Banken, Städten, Kommunen, Justiz, Bundeswehr oder dem Gesundheits- und Pflegebereich. Dabei geht es bei der Rheinbacher Ausbildungsmesse nicht „nur“ darum, sich ein umfassendes Bild über Berufe, Ausbildung, duale Studiengänge und auch Karrierechancen zu machen, sondern bei den zahlreichen interaktiven und Mitmach-Angeboten direkt vor Ort aktiv „reinzuschnuppern“. Wo sonst hat man beispielsweise die Möglichkeit, wie am Stand der Johanniter Kliniken Bonn, Erste-Hilfe-Maßnahmen oder auch pflegerische Handgriffe direkt am richtigen Übungsmodell begleitet von Profis durchzuführen? Über 3.500 Besucherinnen und Besucher, darunter natürlich zahlreiche Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern, Lehrer und komplette Schulklassen waren es diesmal, die der Rheinbacher Ausbildungsmesse einen neuen Rekordbesuch bescherten. Einhellig positiv war auch das Resümee der Aussteller, die oftmals schon direkte Kontakte zu potentiellen Auszubildenden knüpfen konnten.
„Viele gute undkonkrete Gespräche“
Dabei fiel auf, dass das Publikum sehr gut vorbereitete war und sich schon im Vorfeld intensive Gedanken über den Messebesuch gemacht hatte. Dem schloss sich auch das Berufsbildungszentrum Euskirchen (BZE) an, dass erstmals die Rheinbacher Ausbildungsmesse beuchte: „Schüler und Lehrer waren nicht nur von den Mitmach-Angeboten, sondern auch von der Zugänglichkeit positiv beeindruckt“, so das BZE. „Der Besucherrekord freut uns natürlich sehr. Besonders wertvoll ist für uns aber die Rückmeldung unserer Aussteller, dass nicht nur viele Menschen gekommen sind, sondern vor allem viele gute und konkrete Gespräche stattgefunden haben“, sagte Dr. Joachim Rasch, Geschäftsführer der WFEG. „Als Wirtschaftsförderung möchten wir mit der Messe genau diese Kontakteermöglichen und unsere Unternehmen dabei unterstützen, frühzeitig mit potenziellen Nachwuchskräften ins Gespräch zu kommen. Wenn uns die Aussteller unmittelbar zurückmelden, dass genau das gelungen ist, ist das ein sehr schönes Ergebnis.“ Für Ann-Kathrin Schäfer von der WFEG, die die Messe seitens der Wirtschaftsförderung organisiert, zeigt die Resonanz zugleich, welchen Stellenwert der persönliche Austausch bei der Berufsorientierung weiterhin hat: „Wir leben in einer Zeit, in der junge Menschen nahezu unbegrenzt Informationen über Berufe und Unternehmen digital abrufen können. Umso schöner ist es zu sehen, wie gut ein ganz bewusst persönliches und analoges Format wie unsere Ausbildungsmesse angenommen wird. Hier stehen sich junge Menschen und Unternehmen direkt gegenüber, können miteinander sprechen, Fragen stellen und einen ersten Eindruck voneinander gewinnen. Dass dieses Angebot von beiden Seiten so intensiv genutzt wird, zeigt den Bedarf und die hohe Relevanz unseres Angebotes.“
Das Uniklinikum Bonn zeigt die ganze Vielfalt der Pflegeberufe.
Großer Andrang vor dem Stand von „Pixl Visn“.
Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und WFEG-Geschäftsführer Dr. Joachim Rasch eröffnen die Messe.
Am Stand des Bauhandwerk Rheinbachs probieren sich Besucher direkt aus. Fotos: WFEG Rheinbach