Allgemeine Berichte | 03.03.2021

Impfquote über Landes- und Bundesdurchschnitt - Impfstraßen noch nicht ausgelastet

Über 12.000 Menschen im Kreis AW mit Impfungen versorgt

Rund zwei Monate nach Beginn der Corona-Schutzimpfungen kann der Kreis Ahrweiler eine positive Zwischenbilanz ziehen: Zum Stichtag 28. Februar wurden rund 12.200 Impfungen durchgeführt, davon rund 6800 Erst- und 5400 Zweitimpfungen. In allen 20 Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Kreis konnten noch im Februar die Zweitimpfungen durch mobile Impfteams des DRK verabreicht werden. Insgesamt erhielten in diesen Einrichtungen rund 3100 Personen sowohl die Erst- als auch die Zweitimpfung. Grundlage aller durchgeführten Impfungen ist die derzeit geltende Impfverordnung des Bundes, wonach bislang ausschließlich Personen mit höchster und hoher Schutzpriorität zu impfen sind. „Wir sind auf einem sehr guten Weg, was die Corona-Schutzimpfungen betrifft. Vor allem in der besonders vulnerablen Gruppe der über 80-Jährigen, die in Senioreneinrichtungen leben, haben wir bereits viel erreicht. In den letzten Wochen war die Verfügbarkeit des Impfstoffs, den das Land bereitstellt, der limitierende Faktor“, betonen Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Impfzentrumskoordinator Fabian Schneider.

Mit einer Impfquote von 5,2 Prozent der Erstimpfungen (Biontech/Pfizer und AstraZeneca) liegt der Kreis weiterhin über dem Landesdurchschnitt von 5 Prozent und dem Bundesdurchschnitt von 4,9 Prozent. Mit 4,2 Prozent liegt der Kreis auch im Hinblick auf die Zweitimpfungen signifikant über Landes- (3,4 Prozent) und Bundesdurchschnitt (2,5 Prozent).

Impfberechtigten im Kreis Ahrweiler, die nicht älter als 65 Jahre sind, steht seit Mitte Februar als weiterer Impfstoff das zugelassene Vakzin von AstraZeneca zur Verfügung. Seit Inbetriebnahme der zweiten Impfstraße am 15. Februar konnte in diesem Zusammenhang mehr als 1000 Personen ein Impfangebot gemacht werden. Darüber hinaus haben die mobilen Impfteams zwischenzeitlich mit den Erstimpfungen in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe begonnen. Den Anfang machte das „Haus Alexander“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler am 25. Februar. Zusätzlich sollen alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal in Pflegeheimen, betreuten Wohngruppen und Tagespflegeeinrichtungen bis Ende April ein Impfangebot für die Erst- und Zweitimpfung durch die mobilen Impfteams erhalten.

Impfvorschau für die kommenden Wochen

Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und -väter, weitere Beschäftigte in Kindertagesstätten sowie Beschäftigte von Grund- und Förderschulen können sich seit dem 27. Februar für die Corona-Schutzimpfung über die zentrale Terminvergabestelle des Landes (unter der Hotline 0800/5758-100 oder online unter www.impftermin.rlp.de) registrieren lassen.

Auch besondere Berufsgruppen der Prioritätsgruppe 2 sollen spätestens ab Anfang März die Möglichkeit haben, sich für ein Impfangebot registrieren zu können. Das betrifft unter anderem Mitarbeiter der Blut-und Plasma-Spendedienste, des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur, der Testzentren und Vollzugsbeamte der Ordnungsämter. Das Land informiert darüber, ab wann das Portal geöffnet wird.

Darüber hinaus sollen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pflege- und Senioreneinrichtungen, die während der bereits im Januar erfolgten Erstimpfungen verhindert oder noch unentschlossen waren, erneut die Möglichkeit zur Impfung erhalten.

Ab Mitte März können sich unter anderem über 70-Jährige der Prioritätsgruppe 2, chronisch kranke Menschen und deren Kontaktpersonen für einen Impftermin registrieren. Betroffene werden über die Freischaltung des Terminportals postalisch durch das Land informiert.

Pressemitteilung des

Kreises Ahrweiler

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