Bürgermeisterin informierte sich über die Hospizarbeit in Koblenz
Ulrike Mohrs zeigte sich tief beeindruckt
Koblenz. Begleitet von strahlender Frühlingssonne besuchte Bürgermeisterin Ulrike Mohrs das stationäre Hospiz St. Martin in der Kurfürstenstraße. Ina Rohlandt, Geschäftsführerin des Koblenzer Hospizvereins, Lucie Schmitz, Geschäftsführerin der Stiftung Evangelischer Stift St. Martin, und Andrea Krahe, Leiterin stationäres Hospiz St. Martin, führten sie gemeinsam durch die Einrichtung und berichteten über die Hospizarbeit in Koblenz. Unter dem Dach von „Hospiz in Koblenz“ sind das ambulante Erwachsenenhospiz, das ambulante Kinder- und Jugendhospiz sowie das stationäre Hospiz vernetzt. Für Menschen, die einen besonders hohen Bedarf haben, gibt es die spezialisierte, ambulante palliative Versorgung, die in der Regel in der Häuslichkeit mit einem Team aus erfahrenen Hospizfachkräften und Palliativmedizinern unterstützt. Die Hospizarbeit konzentriert sich darauf, den Schwerkranken und Sterbenden die Zeit bis zum Lebensende unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse so erfüllt wie möglich zu gestalten. Ziel ist ein selbst bestimmtes Leben bis zuletzt in liebevoller Zuwendung durch die Angehörigen, unterstützt durch ein professionelles Team, das sich nicht nur um die pflegerischen und medizinischen Aspekte kümmert, sondern auch die psychosozialen Aspekte berücksichtigt.
Die meisten Menschen haben den Wunsch, in ihrem gewohnten Umfeld zu sterben. Mithilfe der ambulanten Hospizarbeit ist dies häufig auch möglich. Für schwerstkranke Menschen, bei denen eine Versorgung zu Hause nicht mehr möglich ist oder den Angehörigen die Kraft fehlt, gibt es das stationäre Hospiz.
Die Einrichtung in der südlichen Vorstadt, die sich in der Trägerschaft der Stiftung Evangelischer Stift St. Martin befindet, bietet Platz für zehn Gäste. Das wohnliche Ambiente der Einzelzimmer setzt sich in dem sonnigen Wintergarten, dem Wohlfühlbad und dem künstlerisch gestalteten Raum der Stille fort. Eine Köchin sorgt dafür, dass auch kulinarische Wünsche erfüllt werden. Der von fast allen Zimmern zugängige Garten ist eine kleine Oase der Ruhe mitten in der Stadt.
95 Prozent der Kosten für die Unterbringung im Hospiz werden von den Kranken- und Pflegekassen übernommen. Die restlichen Kosten werden über Spenden finanziert. Hospizarbeit gelingt maßgeblich durch ehrenamtliche Tätigkeit. In der Koblenzer Hospizarbeit sind fast 150 Menschen ehrenamtlich tätig. Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter werden regelmäßig aus- und fortgebildet sowie durch Supervision unterstützt.
Auch dies wird durch Spendengelder ermöglicht. Mohrs, die das stationäre Hospiz bereits im vergangenen Jahr als Zugehörige eines Hospizgastes kennengelernt hatte, zeigte sich tief beeindruckt von der Arbeit und sagte dem Hospiz in Koblenz ihre Unterstützung zu.
Sie unterhielten sich über die Hospizarbeit in Koblenz (von links): Ina Rohlandt (Geschäftsführerin des Koblenzer Hospizvereins), Lucie Schmitz (Geschäftsführerin der Stiftung Evangelischer Stift St. Martin), die Koblenzer Bürgermeisterin Ulrike Mohrs und Andrea Krahe (Leiterin Stationäres Hospiz St. Martin).Foto: privat
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
VR Bank RheinAhrEifel eG unterstützt traditionsreichen Linzer Klapperlauf seit über 40 Jahren
Gelebte Tradition und Gemeinschaft - Klapperlauf in Linz
Linz. Der Klapperlauf in Linz am Rhein ist weit mehr als ein Brauch – er ist gelebte Tradition, Gemeinschaft und ein eindrucksvolles Zeichen regionaler Verbundenheit. Die VR Bank RheinAhrEifel eG begleitet dieses besondere Ereignis bereits seit über 40 Jahren als verlässlicher Partner und Förderer.
Weiterlesen
Rheinbrohl. In den letzten Wochen war der TV Rheinbrohl gleich zweimal Gastgeber großer Turnveranstaltungen. Am 1. März fand in der Rheinbrohler Turnhalle die Kreismeisterschaft statt, bei der rund 75 Turnerinnen aus vier Vereinen ihr Können zeigten. Der TV Rheinbrohl ging mit 17 Turnerinnen an den Start. 10 von ihnen konnten sich mit starken Leistungen für die nächste Wettkampfebene qualifizieren.
Weiterlesen
Kartage 2026 des Teams „Spirit of St. Suitbert“ aus Rheinbrohl
„Und führe zusammen, was getrennt scheint!“
Rheinbrohl. Einer schönen Tradition folgend, machten sich auch in diesem Jahr wieder 20 Kinder, Jugendliche und jung Gebliebene der Pfarrei Hl. Katharina Kasper Am unteren Mittelrhein auf den Weg, um die Kartage gemeinsam im Haus Sonnenau in Vallendar zu verbringen.
Weiterlesen
