Freiwillige Feuerwehr Sankt Katharinen unterrichtete Grundschulklassen
Um 10.08 Uhr mussten die Fahrzeuge tatsächlich ausrücken
Sankt Katharinen. Die beiden dritten Schuljahre der Grundschule Sankt Georg in Sankt Katharinen besuchten von 8 bis 12.00 Uhr die ortsansässige Freiwillige Feuerwehr. Hier wurden die 30 Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a und 3b sowie ihre Lehrerinnen von Wehrführer Tobias Schaarschmidt und einigen seiner Kollegen begrüßt. Während die eine Klasse im Schulungsraum viele interessante Informationen über die Feuerwehr und ihre Hauptaufgaben (Schützen, Löschen, Bergen, Retten) erfuhr und sogar einen Probe-Notruf absetzen durfte, begann die andere Klasse mit kleinen Experimenten rund um das „böse“ und das „gute“ Feuer und bekam eindrucksvoll gezeigt, was passieren kann, wenn die falsche Löschmethode gewählt wird und jemand beispielsweise brennendes Fett mit Wasser löschen möchte. Eine ungefähre Vorstellung davon, wie eine Wärmebildkamera funktioniert und wozu sie eingesetzt wird, hatten einige der Drittklässler tatsächlich schon, jedoch hatten sie – bis zu dem Tag – ein solches Gerät noch nie in den eigenen Händen gehalten, um es auszuprobieren. Natürlich wurden auch die Einsatzfahrzeuge mit allen ihren Raffinessen ausgiebig erklärt, was nicht nur die Herzen der Jungen höherschlagen ließ. Und spätestens, als es hieß „Bitte nun im Einsatzfahrzeug Platz nehmen“, strahlten auch die letzten Kinderaugen. Die Freiwillige Feuerwehr Sankt Katharinen bietet der benachbarten Grundschule diesen außerschulischen Lernort schon seit vielen Jahren an. Noch nie ist es jedoch vorgekommen, dass die Feuerwehr während des Besuchs der Grundschulklassen zu einem Einsatz gerufen wurde. Doch diesmal war es soweit.
Die Einheiten Sankt Katharinen und Vettelschoß wurden um genau 10.08 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage nach Vettelschoß gerufen, so dass die Grundschulkinder das Spektakel des Ausrückens der Fahrzeuge tatsächlich hautnah miterleben konnten.
Nach einer kurzen Wartezeit ging der Unterricht bei der Feuerwehr jedoch weiter und wurde schließlich nach vier Stunden mit einem weiteren Höhepunkt, dem Spritzen mit echten Feuerwehrschläuchen, beendet.
