„Gesamtstädtischer Karneval“ vermittelt einen „Hauch von Narretei“
Und wieder prangt der Stern am Rathaus
Remagen. Nix mit „Un wenn dat Trömmelche jeht...“, mit vereinzelten Alaaf-Rufen trafen sich die Remagener Karnevalisten, um ihren Karnevalsstern am Rathaus zu präsentieren. Wie vergangenes Jahr, als die Pandemie den Brauchtumspflegern bereits einen Strich durch die närrische Rechnung gemacht hatte, weinte man gemeinsam der Fünften Jahreszeit hinterher – mit Frohsinn und Hoffnung im Herzen, wie die Organisatorin des „Gesamtstädtischen Karnevals“, Nina Wiest bei ihrer Begrüßung erläuterte. Mit Trecker und Kölsch waren die Rheinhöhenfunken um Michael Meyer angereist, im roten Rock die KG Narrenzunft mit Ritchi Nelleßen, die Twirling Sticks waren dabei und die Kulturwerkstatt, die Technik und „Betischung“ stellte. Die Möhnegesellschaft war mit Ulla Fuchs vertreten und die Senatoren mit Hermann Efferz. Die Fastelovendfründe hatten einen extra Strahl am Stern bekommen, aus Kripp war eine Abordnung der Wasserturm-Möhnen vertreten und Mark Tiltmann präsentierte den Kripper Karneval. Aus dem Hafenort Oberwinter stellte die Hafengarde sowie KG-Grün-Weiß eine Abordnung und ganz selbstverständlich vervollständigten Prinz Klaus-Jürgen Alfter und Prinzessin Bettina I. (van Mierlo) das närrische Bild. Abstand hieß das Motto unter dem „Snoopy“ auf dem Leiterwagen den Stern am Balkon zusammenbastelte. Die „Maskenpflicht“ erinnerte die Narrenschar immer wieder an ihr Leid im Karneval, allerdings wurde diese ja durch ein „Kölsch“ in der Hand zeitweise aufgehoben. Bürgermeister Björn Ingendahl zeigte sich nicht nur sehr angetan vom „Gemeinschaftsgeist der Karnevalisten“ in dieser schweren Zeit, sondern versprach auch, sollte es denn wirklich zu der von Nina Wiest angekündigten karnevalistischen Internet-Aufzeichnung kommen, die Rheinhalle kostenlos zur Verfügung zu stellen. Eine Zusage zur „Kostenbeteiligung“ hätte die Narrenschar bestimmt auch mit Applaus bedacht. Applaus erntete „Snoopy“, (Joachim Press) erneut als Nina Wiest verkünden konnte: „der Stern erstrahlt“. Dann hieß es für die Narrenschar: Masken ab, Luca-App an und Abmarsch an die nächste Theke. Ein bisschen Karneval muss sein. AB
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