Rieden nimmt am diesjährigen Landeswettbewerb teil
Unser Dorf hat Zukunft 2018
Rieden. Bezüglich der vierten Bündelausschreibung für den kommunalen Strombedarf zum 1. Januar 2019 fasste der Riedener Gemeinderat in seiner Sitzung Mitte Februar einstimmig folgenden Beschluss: Der Gemeinderat Rieden bevollmächtigt die Verwaltung, den Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz mit der Ausschreibung der Stromlieferung für den kommunalen Strombedarf der Ortsgemeinde Rieden zum 1. Januar 2019 zu beauftragen. Der Gemeinderat Thür überträgt die Zuschlagsentscheidung für die Vergabeleistungen an den Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz beziehungsweise die Gt-Service, die sich zur Durchführung der Ausschreibung weiterer Kooperationspartner bedienen kann. Die Ortsgemeinde Rieden verpflichtet sich, das Ergebnis der Bündelausschreibung als verbindlich anzuerkennen. Sie verpflichtet sich zur Stromabnahme und zur Abnahme von Dienstleistungen von dem Lieferanten, der den Zuschlag erhält, für die Dauer der Vertragslaufzeit. Außerdem wird die Verwaltung beauftragt, Strom aus erneuerbaren Energien (Ökostrom) ohne Neuanlagenquote (Beschaffung nach dem sogenannten Händlermodell) ausschreiben zu lassen. Der zu liefernde Strom soll zu 100 Prozent aus Ökostrom ohne Neuanlagenquote bestehen. Nach Durchsicht des Bebauungsplanes „Am Hottenberg – 1. Änderungsplan“ aus dem Jahr 1984 sind der Bauabteilung der VG-Verwaltung Festsetzungen aufgefallen, die nicht mehr zeitgemäß sind. Die von der VG-Verwaltung vorgeschlagenen und von Lisa Hartmuth (Bauabteilung) vorgestellten Textänderungen wurden vom Rat diskutiert und mit kleinen Änderungen angepasst. Weiterhin wurde einstimmig der Aufstellungsbeschluss zur zweiten Änderung des Bebauungsplanes „Am Hottenberg“ gefasst und der Rat beschloss, das vereinfachte Verfahren einzuleiten. Außerdem wurde einstimmig beschlossen, den Entwurf zur zweiten Änderung öffentlich auszulegen und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange einzuleiten.
Unser Dorf hat Zukunft
Die Gemeinde Rieden hat im Jahr 2009 zum letzten Mal am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ teilgenommen. Inzwischen wurden die Kriterien verändert und der Wettbewerb heißt nunmehr „Unser Dorf hat Zukunft“. Bevor der Rat einstimmig beschloss, am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2018 teilzunehmen, erläuterte Ortsbürgermeister Andreas Doll unter anderen den Bewertungsrahmen und wies auf die vielen positiven Neuerungen in Rieden hin: „Die Leistungen der Dörfer werden vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Ausgangslage und den individuellen Möglichkeiten der Einflussnahme bewertet. Es soll deutlich werden, welche Ziele sich die Bevölkerung für ihr Dorf gesetzt hat und was getan wurde, diese Ziele zu erreichen. Besonderer Wert wird dabei auf Maßnahmen und Aktivitäten der letzten Jahre gelegt. Hier möchte ich die Auswirkungen der Dorfmoderation zuerst erwähnen. Wenn man sieht, wie viele Häuser mithilfe der Dorfmoderation zu „Schmuckkästchen“ wurden und wie gering der aktuelle Leerstand ist, haben wir hier ein tolles Zeichen gesetzt. Die Umgestaltung des Dorfplatzes hinkt zwar etwas im Zeitplan hinterher, aber hier werden wir eine Lösung finden. Die Ausweisung eines Neubaugebietes ist ein richtiger Weg in die Zukunft des Dorfes, aber auch die vielen ehrenamtlichen Aktionen, die in der letzten Zeit durchgeführt wurden, zeigen, dass unser Dorf lebendig ist. Beste Beispiele dafür sind der Neubau des Kinderspielplatzes sowie die Innen- und Außengestaltung der Grillhütte am Sportplatz. Beides Aktionen, die wir gerne für den Wettbewerb „Dorfverschönerung durch Vereine“ anmelden würden. Außerdem wurde die Friedhofstreppe in Eigenleistung erneuert und die Rentnergruppe setzte unglaublich viele geplante Maßnahmen (zum Beispiel den Aufbau von Sitzgruppen) in die Tat um. Alleine die Tatsache, dass diese Gruppe darauf achtet, dass die Pflanzbeete in einem hervorragenden Zustand sind, ist eine Würdigung wert. Aber auch bei der DSL-Leistung waren wir mit Leistungen bis 50 Mbit ein Vorreiter in der Umgebung. Darauf dürfen wir uns selbstverständlich nicht ausruhen. Hier müssen für die Zukunft noch höhere Leistungen angepeilt werden. Eine ganz tolle Gemeinschaftsleistung waren die Passionsspiele. Auch hier hat sich wieder gezeigt, dass die Gemeinde und das Ehrenamt lebt. Nicht zuletzt machen touristische Highlights, wie der Traumpfad, die neuen Traumpfädchen und demnächst der Geopfad den Ort lebens- und liebenswert. Ein weiterer Vorteil unserer Teilnahme wäre, dass die Kommission die positiven Merkmale aufzeigt und auch darauf hinweist, woran noch gearbeitet werden muss. Dies sind viele Gründe für eine Teilnahme an dem Wettbewerb!“ Zum Abschluss der Ratssitzung teilte Ortsbürgermeister Andreas Doll mit, dass a) am 9. Juni ein Festakt anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Grundschule“ stattfinden wird und b) Alexander Reuter (Nachfolger von Urban Reuter) als Wehrführer der Feuerwehr Rieden vereidigt wurde. FRE
