Allgemeine Berichte | 13.12.2024

Ökoprofit macht Betriebe fit für die Zukunft

Unternehmen aus MYK erhalten Auszeichnung

Der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong zeichnete das Berufsförderungswerk Koblenz aus Vallendar, die Firma Finzelberg aus Andernach und die Thyssenkrupp Rasselstein GmbH für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Ökoprofit-Klub-Runde aus. Ökoprofit ist ein Kooperationsprojekt der Landkreise Mayen-Koblenz und Mainz-Bingen sowie der Stadt Koblenz.  Foto: Kreisverwaltung MYK/Wiebke Schaaf

Kreis MYK. Der Landkreis Mayen-Koblenz führt seit 2011 das Projekt Ökoprofit durch. Dies erfolgt in Partnerschaft mit der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mainz-Bingen. Drei Betriebe aus Mayen-Koblenz haben erfolgreich an der aktuellen Ökoprofit-Klub-Runde teilgenommen. Die Urkunden wurden jüngst im Kreishaus durch den Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong an das Berufsförderungswerk Koblenz in Vallendar, die Firma Finzelberg GmbH & Co. KG in Andernach und die Thyssenkrupp Rasselstein GmbH übergeben.

„Ökoprofit unterstützt Unternehmen bei dem Einstieg ins Umweltmanagement und ist ein wichtiger Baustein zum Erreichen der Klimaneutralität im Landkreis Mayen-Koblenz“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong. Hierbei werden alle Bereiche des Unternehmens, die eine Umweltrelevanz besitzen, durchleuchtet. Es wird eine Bestandsaufnahme durchgeführt, Maßnahmen zur Optimierung entwickelt und diese dann sukzessive umgesetzt. Unternehmen, die die Einsteigerrunde erfolgreich hinter sich gebracht haben, können an sogenannten Klub-Runden teilnehmen. Unternehmen erhalten hier Informationen zu aktuellen rechtlichen und fachlichen Entwicklungen. Sowohl die Einsteigerrunden als auch die Klub-Runden schließen in der Regel mit Kommissionsprüfungen ab. Alle Unternehmen, die erfolgreich an einer Ökoprofit-Runde teilgenommen haben, erhalten eine Auszeichnung.

Das Unternehmen Finzelberg GmbH & Co. KG ist bereits seit 2019 ein Teil von Ökoprofit. „Unser Unternehmen ist auf Rohstoffe angewiesen, die die Natur uns bereitstellt. Die Belastungen für die Natur nehmen zu. Uns ist es wichtig, die Natur zu erhalten, um nicht den Ast abzusägen, auf dem wir sitzen,“ erläutert Wadim Pfaff, Energieberater bei der Firma Finzelberg, die Motivation an Ökoprofit teilzunehmen.

Die Thyssenkrupp Rasselstein GmbH ist ein sehr energieintensives Unternehmen und hat unter den hohen Energiepreisen in den vergangenen Jahren sehr gelitten. So ist beispielsweise eine große Photovoltaikanlage auf dem weitläufigen Gelände von Rasselstein in Planung. Besonders im Fokus steht auch der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur in Mayen-Koblenz. So soll grüner Wasserstoff das Erdgas ersetzen.

Auch Personalleiter Boris Betker vom CJD Berufsförderungswerk Koblenz in Vallendar (BFW) betont die herausragende Bedeutung des Austausches mit anderen Unternehmen in Rahmen von Ökoprofit: „Wir haben hiervon viel profitiert“. Drei Schwerpunkte stehen im CJD-Konzern auf dem Weg zur Klimaneutralität im Vordergrund. Hierzu zählt allen voran die E-Mobilität.

Für alle drei Unternehmen ist es zudem essenziell, die Mitarbeitenden auf dem Weg zur Klimaneutralität mitzunehmen. Beim Berufsförderungswerk geschieht dies durch eine Mobilitätslotterie. „Die Mobilitätslotterie erfreut sich großer Beliebtheit bei den Mitarbeitern des Berufsförderungswerks“, so Stephanie Scheuch. „Mitarbeiter die regelmäßig klimafreundlich zu Fuß, per Fahrrad oder Fahrgemeinschaft anreisen, können sich an einer Lotterie beteiligen und Preise gewinnen.“

Ganz ähnlich geht auch die Thyssenkrupp Rasselstein GmbH vor. Hier steht die „Tour de Rasselstein“ für ein Motivationsprojekt zur klimafreundlichen Anreise. Eine ganz andere Form der Einbeziehung der Mitarbeitenden beschreibt Wadim Pfaff vom Unternehmen Finzelberg: „Auszubildende im zweiten Lehrjahr können sich am Projekt Energiescouts beteiligen: Die Azubis gehen durch das Unternehmen auf der Suche nach energetischen Schwachstellen. Aus Vorschlägen, die hierbei entstehen, werden Maßnahmen umgesetzt.“

Mehr Informationen zu Ökoprofit erhalten interessierte Unternehmen bei Dr. Rüdiger Kape, Tel. 0261/108-420, E-Mail Ruediger.Kape@kvmyk.de oder bei Lina Jaeger, Te. 0261/108-417, E-Mail Lina.Jaeger@kvmyk.de von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Integrierte Umweltberatung.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong zeichnete das Berufsförderungswerk Koblenz aus Vallendar, die Firma Finzelberg aus Andernach und die Thyssenkrupp Rasselstein GmbH für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Ökoprofit-Klub-Runde aus. Ökoprofit ist ein Kooperationsprojekt der Landkreise Mayen-Koblenz und Mainz-Bingen sowie der Stadt Koblenz. Foto: Kreisverwaltung MYK/Wiebke Schaaf

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