Allgemeine Berichte | 03.08.2021

Stammtisch „Weinbarone“ aus Hatzenport nach Hochwasser an der Ahr aktiv

Unterstützung für vom Hochwasser betroffene Winzer im Ahrtal

Stammtisch- Weinbarone im Weinberg bei Ahrweiler. Foto: privat

Hatzenport.Spontan entschloss sich der Stammtisch „Weinbarone“ aus Hatzenport vom Hochwasser betroffene Ahrwinzer bei der jetzt notwendigen Laubarbeit zu unterstützen. Rainer Grieß-Dany stellte schnell den Kontakt zu einer Leitstelle her und so fuhren wir am Sonntagmorgen Richtung Ahrtal: Kristina Höhn, Rainer Grieß-Dany, Peter Varoquier, Peter Gibbert, Peter Schramm und Klaus Brachtendorf. Kurz vor acht Uhr kamen wir am vereinbarten Treffpunkt in Grafschaft-Lantershofen an. Hier wurden wir von Frank Adeneuer vom Weingut J.J.Adeneuer /Ahrweiler in Empfang genommen. Mittlerweile hatte sich eine Anzahl von ca. 50-60 freiwilligen Helferinnen und Helfern aus Weinbaugebieten wie Mittelrhein, Nahe, Rheinhessen und sogar Franken zusammengefunden. In der Nacht vom 14. zum 15. Juli verwandelte sich der kleine, wilde Fluss in eine unvorstellbare Flutwelle, die alles was wir in Sachen Hochwasser bisher erlebt hatten in den Schatten. Bevor es in den Wingert ging schilderte Frank Adeneuer mit kurzen Worten die Vorkommnisse dieser Nacht aus seiner Sicht. Trotz der Tatsache, dass die komplette Infrastruktur des Betriebes zerstört ist machte Herr Adeneuer nicht den Eindruck völliger Resignation. Er bedankte sich bei den Helfern für die spontane Hilfe bei der Weinbergsarbeit und zeigte sich beeindruckt von den vielen freiwilligen Helfern in den Orten - seien es Landwirte, die mit Traktoren und Muldenkipper seit Tagen versuchen das Chaos zu beseitigen - oder Menschen, die einfach nur mit Schaufel und Schubkarre zupacken. „Wir hoffen, dass diese Hilfe in den Orten, sowie im Weinberg nicht so bald wieder versiegt und den Betroffenen Mut und Hoffnung gibt, dass es für sie auch wieder eine Zukunft geben kann. Der Tag war für uns alle eine wertvolle Erfahrung.“

Stammtisch- Weinbarone im Weinberg bei Ahrweiler. Foto: privat

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