Der Mammographie-Screening- Bus macht für 2.500 Frauen in Remagen Station
Untersuchung - quasi vor der Haustür
Frauen aus Region erhalten eine Einladung zur Brustkrebsfrüherkennung - pinkfarbener Truck steht vom 5. August bis 5. September am Edeka-Parkplatz Rudolphi
Bei der Screening-Untersuchung werden modernste digitale Mammographiegeräte eingesetzt. Jede Aufnahme wird von zwei besonders erfahrenen Radiologen beurteilt.
Remagen. Der Mammographie-Screening-Bus kommt nach Remagen und macht dort vom 5. August bis 5. September am Edeka-Parkplatz Rudolphi, Goethestraße 7, Station. Mit dem Mammobil haben rund 2.500 Frauen von 50 bis 69 Jahren aus der Region die Möglichkeit, wohnortnah am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen.
Eine Einladung zum Mammographie-Screening am Bus-Standort Remagen erhalten alle anspruchsberechtigten Frauen aus Calmuth und Remagen. Im Anschluss an Remagen nimmt der Screening-Bus seinen nächsten Standort in Bad Breisig ein.
Bus ist mit modernstem Mammographiegerät ausgestattet
Alle zwei Jahre haben Frauen zwischen 50 und 69 Jahren einen Anspruch auf eine Mammographie-Screening-Untersuchung. Mit einem Vorlauf von circa drei Wochen werden sie per Post über ihren persönlichen Untersuchungstermin informiert. „Sollte eine anspruchsberechtigte Frau aus dem oben genannten Postleitzahlengebiet bis Mitte August keine schriftliche Einladung erhalten haben, kann sie sich über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Telefon (0 63 21) 9 67 40 40 einen Termin geben lassen“, raten die beiden programmverantwortlichen Ärzte des Screening-Programms Mittelrhein, Dr. Toni Vomweg und Dr. Jochen Schenk. Zur Screening-Untersuchung ist nur die Versichertenkarte und das Einladungsschreiben mitzubringen.
Der Screening-Bus ist im nördlichen Rheinland-Pfalz für die Frauen im Einsatz und sorgt für möglichst kurze Wege bei der Brustkrebsfrüherkennung. Das Mammobil ist montags bis freitags von 7:30 bis 12:15 Uhr und von 13:15 bis 16:45 Uhr geöffnet. Im Bus findet sich der gleiche hohe Standard wie in den stationären Screening-Zentren. Er verfügt über einen Wartebereich mit Empfang, Umkleidekabinen sowie ein hochmodernes digitales Vollfeld-Mammographiegerät.
Früh erkannter Brustkrebs ist in den meisten Fällen heilbar
Da beim Screening jede Mammographieaufnahme von zwei besonders erfahrenen Radiologen beurteilt wird, bekommen die Frauen innerhalb von circa sechs Werktagen nach der Untersuchung das Ergebnis schriftlich mitgeteilt. „Zeigt sich im Röntgenbild ein unklarer Befund, wird die Frau zur Abklärung in die Praxis eingeladen. Bei etwa 80 Prozent dieser Nachuntersuchungen kann meist direkt Entwarnung gegeben werden“, weiß Dr. Toni Vomweg aus Erfahrung. Dr. Jochen Schenk nennt aktuelle Zahlen zum Mammographie-Screening: „Die Brusttumoren, die wir im Screening finden, sind in 82 Prozent der Fälle unter zwei Zentimeter groß und zu 79 Prozent sind noch keine Lymphknoten befallen.“ Und die beiden Radiologen machen deutlich: „Mit der Mammographie-Früherkennungs-Untersuchung können wir Brustkrebs nicht verhindern, aber durch die regelmäßige Teilnahme alle zwei Jahre kann in den meisten Fällen Brustkrebs sehr früh erkannt und damit gut behandelt und vielfach geheilt werden.“
Screening-Telefonservice für Infos und Termine
Informationen zum Mammographie-Screening beziehungsweise Termine gibt es über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Info-Telefon (0 63 21) 9 67 40 40 (Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr; Freitag 8 bis 14 Uhr) oder per E-Mail info@zs-rlp.de und Fax (0 63 21) 89 32 06. Alle Frauen, die anspruchsberechtigt sind und keine Einladung bekommen sollten, können sich jederzeit bei der vorgenannten Telefonnummer melden. Alles Wissenswerte über das Mammographie-Screening-Programm Mittelrhein findet sich auch unter www.mammographie-mittelrhein.de.
Pressemitteilung Mammographie-
Screening-Programm Mittelrhein
