Regionalkantor i. R. Bernd Kämpf mit Konstantin Paganetti, Bariton
Vater und Sohn geben Konzert
Am 20. Mai in St. Matthias, Neuwied
Neuwied. Regionalkantor i. R. Bernd Kämpf und sein Sohn Konstantin Paganetti gestalten am 20. Mai um 19 Uhr ein Konzert in der Kirche St. Matthias. Der Kulturpreisträger der Stadt Neuwied Bernd Kämpf war über 40 Jahre als Kantor im Bistum Trier tätig und gründete unter anderem den Kammerchor Neuwied. Seine Arbeit ist seit vielen Jahrzehnten ein prägender Bestandteil des Kulturangebotes am Mittelrhein. Nun kehrt er gut zwei Jahre nach Beginn seines Ruhestandes erstmals musikalisch an seine alte Wirkungsstätte zurück und gestaltet einen Liederabend zusammen mit seinem Sohn Konstantin Paganetti.
Der 21-jährige Bariton studiert Gesang bei Professor Christoph Prégardien, einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre und Liedinterpreten unserer Zeit. In diesem Jahr wurde Konstantin Paganetti ein Förderpreis des Vereins „Freunde Junger Musiker Düsseldorf-Meerbusch“ verliehen, und er wurde als Stipendiat in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Konstantin Paganetti ist regelmäßig in anspruchsvollen Solopartien großer oratorischer Werke zu hören, gestaltet aber auch Liederabende, so zum Beispiel im März Schumanns Liederkreis op. 39 und Ende 2017 Schuberts Winterreise – am Klavier begleitet von Professor Eric Schneider, Berlin.
Der erste Teil des Konzertes wird von „Geistlichen Konzerten“ barocker Komponisten geprägt sein und vor dem Altarraum erklingen, begleitet auf der Klop Truhenorgel.
Die romantischen Werke des Abends werden im zweiten Teil von der großen Klais Orgel aus erklingen. Unter anderem wird Bernd Kämpf die Phantasie über den Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ von Max Reger spielen. Konstantin Paganetti singt Lieder und Arien von Mendelssohn, Rheinberger, Dvorák und Strauss.
Der Eintritt zum Konzert ist frei – es wird um Spenden für die kirchenmusikalische Arbeit in St. Matthias gebeten.
