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Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl

Verabschiedung von Therese Burmann

Therese Burmann tritt nach über zehn Jahren an der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl den wohlverdienten Ruhestand an. Zur Verabschiedung und Anerkennung veranstaltet die Merler Grundschule eine Abschiedsfeier für die langjährige Sekretärin.

Verabschiedung
von Therese Burmann

Das gesamte Kollegium der GGS versammelte sich auf dem Schulhof und eine ausgewählte Schulklasse stand stellvertretend für die gesamte Schülerschaft ebenso parat. Foto: privat

07.07.2020 - 14:59

Meckenheim-Merl. Jeder kennt sie, diese Menschen, die einen Betrieb, scheinbar von Zauberhand, zusammenhalten. Viele Tätigkeiten laufen im Hintergrund ab, aber man merkt sehr schnell, dass der Laden läuft, weil eben diese Person alles organisiert und Probleme bereits von vornherein abwendet oder schnell und pragmatisch löst. Diese Rolle füllte Therese Burmann etliche Jahre für die Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl aus. Offiziell war sie die Sekretärin der Merler Grundschule, aber alle wissen, die in den Genuss gekommen sind, mit Resi – so wird Frau Burmann liebevoll im Kollegium genannt – arbeiten zu dürfen, dass sie eine viel größere Rolle an der GGS eingenommen hat.


Im gesamten Kollegium beliebt


„Manchmal lagen irgendwelche Listen oder bereits vorausgefüllte Anträge in meinem Fach. Mir war noch nicht einmal bewusst, dass da etwas zu tun ist und dennoch waren die Sachen bereits für mich geregelt worden. Da habe ich schnell festgestellt, dass da jemand im Sekretariat ist, der alles im Griff hat. Ich war immer froh, wenn Resi im Haus war“, erklärt Simon Tietmann, Lehrer an der Gemeinschaftsgrundschule.

Frau Burmann ist vor über zehn Jahren an die GGS nach Merl gekommen, nachdem sie zuvor an der Schule in Meckenheim-Altendorf tätig war. Zwei Tage in der Woche war sie an der GGS das „Mädchen für alles“ und an den anderen Tagen füllte sie diese Rolle an der Evangelischen Grundschule in Meckenheim aus.

„Frau Burmann war nicht nur eine umsichtige und weitsichtige Sekretärin, sondern hat als Teil des Schulteams Aufgaben gesehen und gesucht, uns in allen möglichen beruflichen Fragen unterstützt und sich mit ihrer liebenswerten Art und immer gut gelaunt in das Kollegium eingebracht. Von daher war es uns eine Selbstverständlichkeit und ein Anliegen, dass sich alle an Schule Beteiligten in einer kleinen Feier, so wie es in Corona-Zeiten möglich ist, von ihr verabschiedet haben.“

Lange im Vorfeld vor dem letzten Arbeitstag von Resi wurde überlegt, wie man ihr einen gebührenden Abschied schenken kann. Die Planung und Ausgestaltung der Verabschiedung unterlag selbstredend den strengen Corona-Hygieneauflagen. In der letzten Schulwoche war es dann soweit: der letzte Arbeitstag von Resi war gekommen. Das gesamte Kollegium der GGS versammelte sich auf dem Schulhof und eine ausgewählte Schulklasse stand stellvertretend für die gesamte Schülerschaft ebenso parat.


„Ohne die Schule“


Als dann das selbstgedichtete Lied „Ohne die Schule“ ertönt und das Kollegium mit emotionalen Textpassagen wie: „Wir sehen dir noch lange nach. Bist du nicht da, liegt alles brach. Wir fühlen usns bei dir geborgen…“ Anerkennung zollt, muss auch die Hauptperson dieser Veranstaltung mit den Tränen ringen. Der Refrain „Ohne die Schule muss das Leben wohl wundervoll sein…“ zeigt dabei in wundervoller Ambivalenz, was Frau Burmann in der Schule alles geleistet hat und was vielleicht auch bald vermisst werden wird, aber eben auch, dass die Zeit des Ruhestands einige Privilegien mit sich bringen, auf die man sich ebenso freuen kann.

Im Anschluss daran wurde ein von der Schülerschaft der GGS-Merl erstelltes Bild an Resi überreicht. Darauf sind die Fingerabdrücke aller Kinder der GGS verewigt. Die Kinder, die nicht auf dem Schulhof an der Feier teilnehmen konnten, verfolgten die Verabschiedung vom Fenster des Schulcontainers und winkten Resi fleißig zu.

Auch die schönste Feier findet aber leider irgendwann ihr Ende. Nachdem die einzelnen Kolleginnen und Kollegen noch persönlich ein paar warme Worte an Resi richten konnten, war es bereits Zeit, sich zu verabschieden. Die Zeit „Ohne die Schule“ hat somit begonnen.

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Kommentare
S. Schmidt:
Was macht ihr denn wenn sich die AfD eurem Antrag anschließt?
Andrea Müller:
Die Probleme der "Party Szene" in Frankfurt, Stuttgart und anderen Städten wie Koblenz sind Hausgemacht. Die Polizeiberichte sprechen eine deutliche Sprache. Auch nach Corona werden unsere Städte leider nicht friedlicher werden. Ganz im Gegenteil. Diese wirklichen Hintergründe will Altmaier und Co. nicht benennen.
Herbert Kaufmann:
Diese Haltung der Stadtspitze in dieser Frage ist ignorant und in der Sache fehlerhaft. Nachdem der OB Langner ja bereits bei der Frage des Tragens von AntiFa Symbolen im Stadtrat Führungsschwäche gezeigt hat und seine Haltung durch den Brief von Bundestgasvizepräsident Kubicki ad absurdum geführt wurde kann man dieses neueerliche Versagen auch als Opportunismus gegenüber der "Partyszene" bezeichnen. Es geht ja nicht nur um Corona sondern auch seit Jahren schon um das Einhalten von Immissionsvorgaben. Der möglichen Handlungsweisen gibt es viele, von der Veränderung der seit der BuGa verkürzten Sperrzeiten ( diese wurden nicht mehr zurückgenommen! ) aufgrund des Immissionsgesetzes bis hin zum Verbot von Mitbringen von Alkohol, denn das ist ganz bestimmt kein Grundrecht.
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.

Lkw vollkommen ausgebrannt

Gabriele Friedrich:
Woher kam das Fahrzeug? Es sieht jedenfalls aus wie eine alte Schüssel aus Rumänien oder sonst etwas. Ein paar mehr Informationen hätte man als Leser schon gerne.
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