St. Seb. Bruderschaft und Schützengilde 1742 e. V. Nickenich
Vereinsleben in Coronazeiten
Teil 2/3
Nickenich.In der Schützenbruderschaft standen einige Ehrungen von Mitgliedern an, die sich über viele Jahre mit Verdiensten um das Wohl des Vereins und seiner Mitglieder bemüht haben. Dies war dem Vorstand sehr wichtig, denn er möchte die Arbeit jedes Einzelnen wertschätzen und anerkennen. In normalen Zeiten hätten solche Ehrungen in einem großen Rahmen wie z.B. einer Jaheshauptversammlung, Sebastianustag oder Fronleichnam stattgefunden. Da sich aber keiner darauf verlassen konnte, wann so etwas wieder stattfinden würde, beschloss der Vorstand, die Ehrungen Zeit nah, aber anders durch zu führen.
Es wurde sich mit den aktuellen Corona-Richtlinien auseinandergesetzt und eine andere Variante gefunden.
So besuchte eine Abordnung an zwei Tage im Februar die zu ehrenden Mitglieder zu Hause. Um dem ganzen den richtigen Rahmen zu verleihen und etwas Spannung aufzubauen, bekamen die zu Ehrenden ein förmliches Schreiben, mit dem der Besuch angekündigt wurde und um Uniform und Anwesenheit zu Hause gebeten wurde.
Keiner hatte eine Ahnung, worum es ging und die Freude war umso größer, wie genau alles ablief, wird im letzten Teil zu lesen sein.
Miriam Lehmann im Bild oben links erhielt das Silberne Verdienstkreuz und den Orden zur 25-jährigen Mitgliedschaft. Franz Josef Regolot im Bild oben rechts und Paul Klasen im Bild unten rechts bekamen beide das Silberne Verdienstkreuz, Erich Hörsch im Bild unten links den Hohen Bruderschaftsorden, verliehen durch den Bezirksbundesmeister Alfred Degen, Pastor Norbert Missong, Brudermeister Ute Quirbach und 2. Brudermeister Christine Dorn. Foto: privat
