Ökumenisches Christusfest am Pfingstmontag auf der Festung Ehrenbreitstein
„Vergnügt, erlöst, befreit“
Christusfest am 5. Juni auf der Festung soll zeigen, was ökumenisch machbar ist
Koblenz. „Vergnügt, erlöst, befreit“ unter diesem Leitgedanken steht das ökumenische Christusfest am Pfingstmontag, 5. Juni von 10 bis 18 Uhr auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz. Die Veranstaltung mit mehr als 80 Programmangeboten knüpfe an die Begegnungen zwischen den christlichen Kirchen seit der Heilig-Rock-Wallfahrt 1996 in Trier an, erklären die Veranstalter, die Evangelische Kirche im Rheinland und der Pfalz, die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Region Südwest, zu deren Mitgliedern auch das Bistum Trier zählt. „Wir feiern, dass Martin Luther vor 500 Jahren Jesus Christus wieder ins Zentrum des Glaubens gerückt hat“, sagt Präses Manfred Rekowski von der Evangelischen Kirche im Rheinland bei einer Pressekonferenz. Das Fest solle dabei keine trostlose Rückschau sein, sondern zeigen, was ökumenisch machbar sei. Deshalb feiere die evangelische Kirche die Reformation bewusst mit anderen Kirchen zusammen. „Der Tag zeigt, dass uns mehr verbindet, als uns trennt.“
Vielfältiges Programm
Zum Programm zählen sieben Gottesdienste und Andachten, neun Konzerte von Gospel bis Rap, sieben Theaterstücke und Musicals, drei Diskussionspodien, 15 Bewegungs- und Kreativangebote für Kinder und Jugendliche, 23 Stände kirchlicher Organisationen auf dem Markt der Möglichkeiten – „bunt, vielfältig und fröhlich“ beschreibt Superintendent Rolf Stahl vom evangelischen Kirchenkreis Koblenz das Programm. In diesem Zusammenhang betont er, dass „kirchliche Gruppen aller Konfessionen aus dem Raum Koblenz und ganz Rheinland-Pfalz dazu beigetragen haben.“ Pastor Jochen Wagner, Vorsitzender der ACK-Südwest, bestätigt dies und betont, dass nicht nur, die beiden großen, sondern sehr viele Kirchen gemeinsam ein Christusfest feiern. „Die 13 Kirchen, die der ACK-Südwest angehören, sind auf einem gemeinsamen Weg. Das Christusfest ist eine wichtige Station und soll uns weiter ermutigen.“ Das Besondere an dem Fest in Koblenz sei, dass hier viele Kirchen miteinander feiern, erklärt Wagner. Am Programm sind unter anderem auch die Fachkonferenz Frauen des Dekanats Koblenz, das Dekanat Rhein-Wied und die Pfarreiengemeinschaft St. Martin Koblenz beteiligt.
Festzeiten und Anreise
Das Fest beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst und endet um 17 Uhr mit einem Sendungsgottesdienst, an dem auch Bischof Dr. Stephan Ackermann beteiligt sein wird. Bischof Ackermann wird zudem Gast einer Podiumsdiskussion zum Thema Ökumene sein. Die Veranstalter empfehlen die Anreise mit der Seilbahn, da der Parkraum auf dem Festungsplateau beschränkt ist. Die Seilbahn bietet an diesem Tag einen Sondertarif und geänderte Fahrzeiten (8.30 bis 19 Uhr). Für mobilitätseingeschränkte Besucherinnen und Besucher und Familien mit Kinderwagen ist der Besuch problemlos möglich. Das gesamte Festungsgelände ist nahezu barrierefrei. Die Freunde der Bundesgartenschau Koblenz verleihen an der Informationsstation nahe dem Kletterspielplatz unentgeltlich Rollstühle und Bollerwagen. Der Eintritt ist am Pfingstmontag für alle Besucher der Festung und des Christusfestes frei. „Wir laden alle ein, auch Menschen anderer Religionen sind willkommen“, hebt Stahl abschließend hervor.
Weitere Informationen gibt es auf www.christusfest-koblenz.de.
Presseinformation
Bischöfliche Pressestelle Trier
Freuen sich auf ein gemeinsames Christusfest: Stellvertretende Generaldirektorin der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz Brigitte Schmutzler, Superintendent Rolf Stahl vom evangelischen Kirchenkreis Koblenz, Vorsitzender der ACK-Südwest Jochen Wagner, Präses Manfred Rekowski von der evangelischen Kirche im Rheinland und Anna Maria Schuster von den Freunden der BUGA (v.l.).Foto: Privat
