Allgemeine Berichte | 24.05.2023

Stadt Koblenz

Verleihung der Ehrennadeln für soziales Engagement und besondere integrative Leistungen und Verdienste

V.l. Annette Hartung, Nina Kerner, Nataliia Kupaieva, Manfred Beuth (Soziales Netzwerk Koblenz e.V. ), Gianni Vomberg, Ulrike Mohrs, Olga Lukyanova, Peter Bäsch, Dominik Schmidt, Antonie Heider und OB David Langner.  Foto:Stadt Koblenz/Susan Krause

Koblenz. Um besonderes soziales Engagement und besondere integrative Leistungen und Verdienste zu würdigen, verleiht die Stadt Koblenz jährlich Ehrennadeln an Bürgerinnen und Bürger oder Institutionen der Stadt, die sich im besonderen Maße in diesen Bereichen verdient gemacht haben. Dieses Jahr fand die Verleihung erstmals gemeinsam im Rahmen einer Feierstunde am 16.05.2023 mit Oberbürgermeister David Langner und Bürgermeisterin Ulrike Mohrs im Innenhof des Rathauses der Stadt Koblenz statt. Feierlich begleitet wurde die Veranstaltung von einer Violinistin und einem Cellisten der Musikschule Koblenz.

Die Ehrennadel für soziales Engagement wird an Personen vergeben, die aufgrund von Vorschlägen aus dem Jugendhilfe- und Sozialausschuss durch eine spezielle Jury nominiert wurden. Geehrt wurden in diesem Jahr Giovanni Vomberg, Dominik Schmidt, Peter Bäsch und Antonie Heider.

Mit der Ehrennadel für besondere integrative Leistungen und Verdienste wird ein entsprechendes Engagement von Personen, Vereinen und Institutionen in Koblenz gewürdigt. Die Verleihung erfolgte an das Soziale Netzwerk Koblenz e.V. und Frau Olga Lukyanova.

Sowohl Oberbürgermeister Langner als auch Bürgermeisterin Mohrs sprachen den Preisträgerinnen und den Preisträgern ihre Anerkennung für das große Engagement aus. Oberbürgermeister Langner bedankte sich herzlich bei allen, die Mitbürgerinnen und Mitbürger für die Auszeichnungen vorgeschlagen und somit einen besonderen Blick für dieses großartige Engagement bewiesen haben. Auch Frau Bürgermeisterin Mohrs brachte ihre Freude zum Ausdruck und würdigte die Geehrten mit einer persönlichen Laudatio.

Gianni Vomberg engagiert sich seit 2017 bei der AWO in Koblenz. Er ist Vorsitzender des Kreisjugendwerkes der AWO und seit 2021 stellv. Vorsitzender des Bezirksjugendwerks der AWO Rheinland. In diesem Rahmen organisiert er tatkräftig Ferienfreizeiten in ganz Europa und regelmäßige Treffen junger Menschen mit den verschiedensten Freizeitaktivitäten. Aber auch die verbandspolitische Arbeit, wie die Teilnahme am Landesjugendring und politische Gremienarbeit, gehört ebenso zu seinen Tätigkeiten. Auch außerhalb der AWO engagiert sich Gianni Vomberg im besonderen Maße ehrenamtlich.

Dominik Schmidt zeichnet sich durch sein großes Engagement für den Jugendrat in Koblenz aus. So war er für den Jugendrat in der Legislaturperiode 2019-2020 als AG-Mitglied tätig und von 2021-2022 nicht nur gewähltes Mitglied, sondern auch Vorsitzender des Jugendrates in Koblenz. Der Jugendrat ist die offizielle Vertretung der Jugendlichen in Koblenz. Er erhebt Meinungsbilder der Kinder und Jugendlichen und leitet daraus Empfehlungen ab, die den städtischen Gremien vorgelegt werden. Als Vorsitzender des Jugendrates hat sich Dominik Schmidt leidenschaftlich für ihre Interessen eingesetzt. Er nahm an Gremiensitzungen teil und rückte immer wieder die Bedarfe und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in den Blickpunkt.

Peter Bäsch ist Gründungsmitglied des im Jahr 2000 gegründeten Vereins Tafel Koblenz e. V. und ist seit drei Jahren 1. Vorsitzender. Mittlerweile betreibt die Tafel Koblenz e. V. 11 Ausgabestellen in Koblenz und Umgebung. Außerdem werden zweimal pro Woche Menschen, die nicht zur Tafel kommen können und 12 soziale Einrichtungen beliefert. Über 230 Helfende versorgen aktuell ca. 5000 Menschen in der Region mit Lebensmitteln. Dafür sind 6 Kühlfahrzeuge unterwegs, die täglich ca. 5 t Lebensmittel einsammeln. Mit Beginn der Einreise der Menschen aus der Ukraine, hat sich die Tafel sehr bemerkenswert für die Verpflegung dieser Menschen eingesetzt.

Antonie Heider ist Grünungsmitglied von „Ein Licht für Koblenz e. V.“ (ELfK) und seit mehr als 12 Jahren 2. Vorsitzende und Schriftführerin in diesem Verein. „Ein Licht für Koblenz e.V.“ ist eine Gruppe Koblenzer Bürgerinnen und Bürger aus unterschiedlichen Lebensbereichen, Berufen und Kulturräumen. Zweck des Vereins ist es, in Not geratene Einzelpersonen und Familien in Koblenz und Umgebung konkrete und unbürokratische Hilfe zukommen zu lassen. Dem Verein ist wichtig, bei Problemen zu unterstützen, Menschen zu stärken und somit Licht und Freude in ihr Leben zu bringen. Antonie Heider ist die zentrale Ansprechperson für mögliche Hilfen und koordiniert die Zusammenarbeit mit diversen Organisationen. So gelingt es dem Verein, schnell und unkompliziert Hilfe zu leisten, wo sie dringend gebraucht wird.

Das Soziale Netzwerk Koblenz e.V. betreibt ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement Großartiges im sozialen und inter­kulturellen Kontext. Kompetente vielseitige Flüchtlingshilfe wird geleistet. Ein Umsonstladen für Kinder mit Kleidung und Spielzeug wird unter­halten. Spiele-Nachmittage gibt es ebenso wie gemeinsame Ausflüge. Im „Treff International“, im „Café Odessa“, beim „Wandern mit Freunden“ und in der „Oase – dem Obdachlosentreff“ findet Begegnung und Vernetzung statt. Zuwendung, Anerkennung und ein selbstverständlicher wert­schätzender Umgang stärken besonders die Menschen, die in schwierigen Lebensphasen sind. Freundlichkeit und Menschlichkeit, unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion oder politischer Überzeugung, werden gelebt.

Olga Lukyanova ist mit Leib und Seele Übungsleiterin beim Verein CTG. Sie unterstützt Kinder aus ganz unterschiedlichen Bereichen und mit ganz unter­schiedlichen Bedürfnissen. In der Zeit der Corona-Einschränkungen wurden kreative neue Trainingskonzepte entwickelt. Seitdem in Koblenz und Umgebung die ukrainischen Vertriebenen eingetroffen sind, hilft sie weit über die sportlichen Anfragen hinaus als Dolmetscherin und Vermittlerin. Über den Sport wird vielfältige Integrationsarbeit geleistet. Sozialkompetenz und Selbstbewusstsein werden vermittelt. Bei geselligen Veranstaltungen verlieren sich Vorbehalte unterschiedlicher Kulturen. Olga Lukyanova ist Vorbild, schafft Motivation und vermittelt Kindern unterschiedlicher Kulturen viel mehr, als nur sportliches Wissen.

Pressemitteilung der

Stadt Koblenz

V.l. Annette Hartung, Nina Kerner, Nataliia Kupaieva, Manfred Beuth (Soziales Netzwerk Koblenz e.V. ), Gianni Vomberg, Ulrike Mohrs, Olga Lukyanova, Peter Bäsch, Dominik Schmidt, Antonie Heider und OB David Langner. Foto:Stadt Koblenz/Susan Krause

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