„Via Nova“ Kruft-Nickenich feiert Chorjubiläum mit begeisterndem Konzert
Kruft/Nickenich. Dass sein Repertoire nicht nur aus Kirchenliedern und Taizé-Gesängen besteht, bewies der Chor „Via Nova“ der Pfarreiengemeinschaft Kruft-Nickenich Ende März bei einem begeisternden Jubiläumskonzert anlässlich seines 20-jährigen Bestehens.
Nach einem Grußwort von Pfarrer Norbert Missong, der dem Chor die Krufter Pfarrkirche dankenswerterweise auch diesmal für das Konzert zur Verfügung gestellt hatte, begann eine unterhaltsame musikalische Reise durch bekannte Titel aus der Rock-, Pop- und Schlagerszene der letzten sechzig Jahre. Von dem französischen Chanson „Aux Champs-Elysées“ über den Schlager-Klassiker von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ bis hin zu dem Queen-Hit „Bohemian Rhapsody“ boten die Sängerinnen und Sänger von „Via Nova“ unter der Leitung von Gerhard Schlich Musik für jeden Geschmack. Natürlich durfte mit „Let it be“ auch ein Titel der legendären Beatles nicht fehlen, bei dem Daniel Drost den Solopart übernahm. Sodann betraten die Sängerinnen des Gastchores „Charming Voices“ aus Nickenich die Bühne im Altarraum. Unter der Leitung von Andreas Weis und begleitet am Keyboard von Simon Ockenfeld präsentierten sie mit dem schwedischen „Gabriellas Sang“ und „Hail Holy Queen“ zwei bekannte Filmtitel sowie mit dem Engelsterzett „Hebe deine Augen auf“ ein klassisches Werk aus dem Elias-Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Nach einer kurzen Pause setzten die Gäste aus Nickenich den musikalischen Reigen fort. Mit den beiden Klassikern aus den 60er-Jahren „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel und Louis Armstrongs „What a wonderful world“ sowie den rund fünfzig Jahre jüngeren Titeln „Hoch“ von Tim Bendzko und Meghan Trainors „All about that bass“ zeigten auch die Sängerinnen der „Charming Voices“, wie groß die Bandbreite ihres Repertoires ist.
Weiter ging es im Programm mit den vom Chor „Via Nova“ präsentierten Titeln „Viva la Vida“ von Coldplay, „Solang man Träume noch leben kann“ von der Münchener Freiheit und „Tage wie diese“ von den Toten Hosen, bevor die Sängerinnen und Sänger mit einer A-capella-Version der Rock-Ballade „Music“ von John Miles einen beeindruckenden Schlusspunkt hinter ihren Vortrag setzten.
Nach dem zum Finale von den knapp sechzig Sängerinnen und Sängern beider Chöre gemeinsam intonierten „Bridge over troubled water“ von Paul Simon wurden alle Akteure mit begeistertem Applaus und stehenden Ovationen des Publikums in der nahezu voll besetzten Krufter Kirche belohnt. Mit den Dankesworten des Vorsitzenden Bernhard Treins und einer obligatorischen Zugabe endete ein äußerst gelungenes Konzert und die vielen Besucher zeigten sich an den Ausgängen sehr spendabel. Es konnten Spenden in Höhe von knapp 1850 Euro gesammelt werden, die nach dem Willen beider Chöre in voller Höhe den Aids-Waisenkindern im Bistum Moshi in Tansania zugutekommen sollen.
