Seniorenfest in Kruft mit über 200 Gästen
Viel Bewegung, gute Stimmung
Kruft. Auch in diesem Jahr fand im Mai das traditionelle Seniorenfest in Kruft statt. Über 200 Gäste hatten sich für die Veranstaltung angemeldet und wurden mit einem Sektempfang sowie dezenter Hintergrundmusik in der Vulkanhalle begrüßt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgten Grußworte von Ortsbürgermeister Walter Kill, der ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Pellenz, Tatjana Boos, und Pastor Norbert Missong. Im Anschluss wurde es sportlich im Vulkansaal.
Während Martin Busenbender gerade den nächsten Programmpunkt anmoderieren wollte, klingelte sein Telefon. Verbandsbürgermeister Sebastian Busch meldete sich per Videoanruf. Wie zufällig war die entsprechende Technik vorhanden, um den Anruf auf die Leinwand zu übertragen. So konnte Sebastian Busch den Krufter Senioren viele Grüße aus Köln senden und ein gelungenes Fest wünschen.
Nach dieser Überraschung ging das Programm weiter. Zehn Karateka des Karate Dojo Mayen/Mendig betraten die Bühne. Mit zusammen 274 Jahren Erfahrung im Karatesport demonstrierten sie verschiedene Techniken. Der älteste Dan-Träger brachte es auf 46 Jahre Karateerfahrung und war mit 73 Lebensjahren ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass sportliche Aktivität auch im höheren Alter möglich ist.
Auch danach blieb es sportlich: Tanzlehrer Marc Daumas und seine Partnerin Manuela Maldaner präsentierten einen langsamen Walzer sowie einen Cha-Cha-Cha. Ihre Darbietung motivierte zahlreiche Gäste zum Mittanzen. Da sich im Alltag selten eine Gelegenheit bietet, das Tanzbein zu schwingen, wurde dieses Angebot begeistert angenommen.
Am Nachmittag folgte eine Kaffeerunde mit Kuchen, bevor die traditionelle Tombola begann. Einige Gäste durften sich über Präsentkörbe, Blumen und Gutscheine für den Seniorenmittagstisch in Kruft freuen. Nicht alle Preise wurden jedoch ausgelost. Wie im vergangenen Jahr gab es auch diesmal die Möglichkeit, bei Spielen kleine Gewinne zu erzielen. Moderator Martin Busenbender hatte dazu das Spiel Crossboule vorbereitet.
Nach kurzem Zögern nahmen mehrere Seniorinnen und Senioren teil, traten gegeneinander an und wurden mit Präsenten belohnt.
Im Anschluss an die Tombola klang das Fest mit Gesprächen, Unterhaltung und Tanz bis in den späten Nachmittag aus. Großer Dank galt allen Helfenden, ohne deren Engagement eine Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.
BA
