Allgemeine Berichte | 04.07.2017

Fünf Jahre Maifeld-Scouts

Viele Aktivitäten an Fronleichnam

Die Abordnung der Maifeld-Scouts vor der Fronleichnamsprozession in Polch.Privat

Münstermaifeld. Fronleichnam ist seit fünf Jahren ein besonderer Termin im Kalender der Maifeld-Scouts. Der Pfadfinderstamm aus Münstermaifeld bereichert seit seiner Gründung vor fünf Jahren an diesem Tag die Prozession am Vormittag zum einen durch die Teilnahme als Gruppe im Prozessionszug und zum anderen durch die Gestaltung eines Außenaltars. Letzteres entfiel in diesem Jahr, da die Prozession der Pfarreiengemeinschaft Maifeld diesmal in Polch stattfand.

Am Nachmittag trifft sich der Stamm dann mit Eltern und Geschwistern an einem Ort zu einer ausgiebigen Familienwanderung mit anschließendem Grillen. Auch dies war in diesem Jahr anders: Zur Feier des fünfjährigen Bestehens haben die Maifeld-Scouts alle Eltern, Förderer und Freunde zu einer kleinen Feier auf das Pfadfindergrundstück in Münstermaifeld eingeladen. Zum einen konnte den zahlreichen Gästen mit Stolz ein in Eigenregie gestaltetes, schönes Naturgrundstück präsentiert werden und zum anderen galt es die zu würdigen, die dieses erst ermöglicht haben: Dem Kuratorium der Stiftung St. Josef Hospital, welcher das Grundstück am Stadtrand von Münstermaifeld gehört. Als Dank für das große Engagement der Pfadfinder bei der 72-Stunden-Aktion vor genau vier Jahren, bei der die Maifeld-Scouts einen Sinnesparcour im Außengelände des Seniorenzentrums Münstermaifeld angelegt haben, hat das Kuratorium der Stiftung St. Josef Hospital dem Stamm das zur damaligen Zeit total verwahrloste Grundstück unter der Bedingung der Säuberung und guten Pflege zur Nutzung überlassen. Dass dies eine gute Entscheidung sowohl für die Umwelt als auch für die Jugendarbeit auf dem Maifeld war, davon kann man sich heute vor Ort überzeugen.

Für das Ziel des Stammes, auf dem Grundstück einen Naturerlebnisparcours einzurichten, auf dem allen Interessierten die heimische Natur näher gebracht werden soll, wurde ein weiterer kleiner Baustein als Geschenk aus der Elternschaft überreicht. Ein Vater hat dankenswerterweise einen lebensgroßen, ausgestopften Marder als Anschauungsobjekt zur Verfügung gestellt.

Dass die Maifeld-Scouts seit Ihrer Gründung ein fester Bestandteil in der Jugendarbeit auf dem Maifeld sind, hat sich auch in der Kommunalpolitik herumgesprochen. Vertreter von Pro Münstermaifeld überreichten dem Pfadfinderstamm als Geburtstagsgeschenk zur Unterstützung seiner Arbeit eine kleine „Finanzspritze“.

Ein besonderes Geschenk erhielten die Maifeld-Scouts von einem schon ergrauten Alt-Pfadfinder aus dem Rhein-Lahn-Kreis: Er überreichte ein altes St-Georgs-Banner aus den Fünfzigerjahren mit einer selbst hergestellten Bannerspitze und weitere Pfadfinderutensilien aus dieser Zeit. An dieser tollen Geste, die sich aus einer Krankenhausbekanntschaft entwickelte, kann man sehen, dass die Zugehörigkeit zu der Pfadfinderschaft das ganze Leben über bestehen bleibt.

Zu erwähnen ist auch der Besuch eines Pfadfinders aus Bolivien, der zur Zeit im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen dem bolivianischen Pfadfinderverband ASB und der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg zur Zeit in Deutschland weilt. Da es der Wettergott sehr gut mit den Maifeld-Scouts meinte, konnte bis in den Abend hinein gefeiert, gesungen, gespielt sowie über die Vergangenheit und über das demnächst bevorstehende Sommerlager im Allgäu sinniert werden.

Abordnung von Pro Münstermaifeld überreicht „Finanzspritze“ zur Unterstützung der Stammesarbeit.

Abordnung von Pro Münstermaifeld überreicht „Finanzspritze“ zur Unterstützung der Stammesarbeit.

Die Abordnung der Maifeld-Scouts vor der Fronleichnamsprozession in Polch.Fotos: Privat

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